Lieferando Pride Guide: Launch des LGBTQIA+-freundlichen Restaurantführers
Lieferando setzt ein Zeichen für Inklusion und startet den »Lieferando Pride Guide«. Der Guide soll der LGBTQIA+-Community und ihren Unterstützern eine sichere und inklusive Auswahl an Essensmöglichkeiten aufzeigen.
Sich sicher und wohl fühlen – eine Grundvoraussetzung, um sein Essen genießen zu können. Leider ist dies für einige Mitglieder der queeren Community keine Selbstverständlichkeit.
Um dem entgegenzuwirken, hat Lieferando nun den »Lieferando Pride Guide« gelauncht. Der Guide soll der LGBTQIA+-Community und ihren Unterstützern eine sichere und inklusive Auswahl an Essensmöglichkeiten bieten.
Safe Spaces für alle
Eine kürzlich von Lieferando durchgeführte Umfrage unter 1.049 Mitgliedern der queeren Community zeigte besorgniserregende Ergebnisse:
21% der Befragten fühlen sich aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität in Restaurants unwohl. 15% haben Diskriminierung erlebt, wobei 53% dieser Vorfälle vom Restaurantpersonal selbst ausgingen. Besonders betroffen sind Transgender-Personen, von denen 60,6% lieber Essen nach Hause bestellen, weil sie sich in Restaurants unsicher fühlen.
Inklusion einfacher auffindbar machen
Der »Lieferando Pride Guide« hebt Restaurants hervor, die sich aktiv für die Inklusion und Sicherheit der LGBTQIA+-Community einsetzen. Diese Restaurants wurden aufgrund ihrer aktiven LGBTQIA+-freundlichen Kommunikation, Empfehlungen aus der Community und ihrer inklusiven Unternehmenspolitik ausgewählt.
Zum Start umfasst der Guide rund 80 Restaurants in 40 Städten. Lieferando plant, den Guide fortlaufend zu erweitern, um weitere queerfreundliche Restaurants in ganz Deutschland zu integrieren.
Lucas Marquez Morato Fedrigo, Country-Lead des internen Lieferando LGBTQIA+-Komitees, betont: »Unser Ziel ist es, dass sich alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität, gleichberechtigt behandelt und sicher fühlen. Der Lieferando Pride Guide ist ein weiterer Schritt, um diese Vision zur Realität werden zu lassen.«
Besondere Maßnahmen für ein sicheres Gefühl
Die Umfrage zeigte darüber hinaus, dass das Sicherheitsgefühl von LGBTQIA+-Personen durch spezifische Maßnahmen deutlich verbessert werden kann. Dazu gehören die Beschäftigung von queeren Mitarbeitenden, Schulungen zur Sensibilisierung des Personals, die Nutzung von LGBTQIA+-freundlichen Symbolen, ein Feedback- und Beschwerdesystem sowie geschlechtsneutrale Toiletten.
Vorbilder aus der Gastronomie
Bereits jetzt setzen sich schon viele Restaurants aktiv für die LGBTQIA+-Community ein. Unter anderem diese vier Restaurants, die bereits im »Lieferando Pride Guide« gelistet sind:
»Tom’s Wurst« in Berlin: eine Institution im Regenbogenkiez Schöneberg und Mitglied im CSD Berlin, im Regenbogenfond Berlin sowie weiteren Vereinen und queeren Institutionen.
Das »Snack Jack« in Neckarbischofsheim schult seine Mitarbeitenden in LGBTQIA+-Themen, verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung und verzichtet auf geschlechterspezifische Sprache.
In Hamburg setzt »Hellas Grill Eilbek« regelmäßig politische Statements gegen Diskriminierung auf seine Menüboxen. Außerdem unterstützt der Besitzer die AIDS-Hilfe und sponsort zahlreiche LGBTQIA+-Events.
Auch das »Rocket Rice Milchreis« in Köln zeigt seit Eröffnung eine Flagge mit Regenbogen-Stickern auf der Tür und postet regelmäßig Beiträge bei Instagram, die die Vielfalt und Toleranz der Kundschaft und Mitarbeitenden hervorheben.
Nichts mehr verpassen!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.