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Lieferando Report 2025: Berliner bestellte 3658 Mal im Jahr – die überraschenden Zahlen im Überblick

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Von tröstenden Pizzalieferungen bis hin zum gehypten Erdbeer-Matcha auf Knopfdruck. Der »Lieferando Report 2025« offenbart, wie bunt, überraschend und manchmal intim das Bestellverhalten der Deutschen ist.

Ein Blick auf die Bestell-Historie einer Liefer-App legt manchmal mehr über eine Person offen, als jedes Dating-Profil. Umso spannender ist es, das Lieferverhalten einer ganzen Nation zu lüften. Der Jahresrückblick von »Lieferando« legt genau dies offen und verrät, welche Gerichte am liebsten bestellt werden, aus welchen Gründen auf den Bestellknopf gedrückt wird (Spoiler: Liebeskummer ist einer davon) und wie viele Bestellungen einer einzelnen Person den Rekord geknackt haben.

Trommelwirbel, bitte: Cheeseburger, Pizza Margherita und Chickenburger – sie führen die Hitliste der beliebtesten Bestellungen an. Bei den Beilagen dominieren Pommes, Chicken McNuggets und Curly Fries. Während diese Klassiker nie aus der Mode zu kommen scheinen, zeigen die Daten, dass neue Lieblinge ebenfalls das Feld erobern: Smash-Burger, Chicken-Cheeseburger und Single Smash Burger legten steil zu. Für das süße Finale bleiben Tiramisu, McFlurry und Lava Cake im Vergleich zum Vorjahr weiterhin die Favoriten.

TikTok auf dem Teller

Social Media kann sich als echter Trendsetter verstehen. Wenn Gerichte auf Plattformen wie Instagram und TikTok viral gehen, möchte man sie natürlich probieren – gerne auf Knopfdruck. Somit haben beispielsweise Newcomer wie die Hot Honey Pizza und Hot Honey Cheesy Bites ein Bestellplus von bis zu 190 beziehungsweise 420 Prozent verzeichnet. Matcha-Getränke, die schon länger die Trends dominieren, sind ebenfalls um 60 Prozent gestiegen – der Iced-Strawberry-Matcha allein wurde 22-mal häufiger geordert als im Vorjahr.

Kuriose Rekorde

Manche Zahlen überraschen selbst die Profis: In Bochum schlug die teuerste Bestellung mit 2.591,25 Euro zu Buche – 50 große Party-Pizzen, 25 Salatplatten, 25 Pasta-Bleche und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter. Den ersten Platz unter den Dauerbestellern erreichte übrigens ein Berliner Account: 3.658 Lieferungen in einem Jahr – fast zehn pro Tag. Verwunderlich ist auch der Tag, an dem am meisten bestellt wird. Es ist nicht der 1. Januar, den vielleicht viele vermuten, sondern der 2. Februar, der deutschlandweit als Tag mit den meisten Lieferungen hervorsticht.

Doch was bewegt überhaupt einen dazu, Essen zu bestellen, statt selbst den Kochlöffel zu schwingen. Dass Menschen meist spät am Abend ordern, liegt laut der Umfrage des Lieferdienstes in den meisten Fällen daran, dass entweder Freund:innen zu Besuch sind oder nach einem anstrengenden Tag keine Motivation mehr vorhanden ist. Jede fünfte Person zwischen 18 und 39 Jahren hat bereits aus Liebeskummer bestellt. Fast 40 Prozent der Studierenden nutzen die späten Bestellungen für Lernphasen oder nach Partynächten. Liefergerichte erfüllen somit weitaus mehr Zwecke, als nur den Appetit zu stillen.


Redaktion
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