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© Jerome Galland

»Pamela«: Big Mamma eröffnet zweites Restaurant in Berlin

Berlin
Neueröffnung

Handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza und ein Interieur zwischen Mailänder Glamour und Dolce Vita: Die Big-Mamma-Gruppe eröffnet mit »Pamela« ihr viertes Restaurant in Deutschland – und zieht damit an den Berliner Gendarmenmarkt.

Am Berliner Gendarmenmarkt bekommt die italienische Gastro-Szene weiteren Zuwachs: Am 12. Juni eröffnet mit dem »Pamela« das nächste Restaurant der Big-Mamma-Gruppe in Deutschland. Nach dem »Coccodrillo« ist es bereits der zweite Standort in Berlin – und das vierte Konzept der Marke Big-Squadra im Land.

Kulinarisch bleibt sich die Gruppe treu: Im Mittelpunkt stehen hausgemachte Pasta, neapolitanische Pizza und klassische italienische Gerichte, die konsequent auf hochwertige Produkte aus Italien setzen. Die Pasta wird täglich frisch hergestellt, die Pizza entsteht nach neapolitanischem Vorbild: 48 Stunden Teigführung, hohe Temperaturen im Ofen und ein klarer Fokus auf wenige, hochwertige Zutaten – von San-Marzano-Tomaten bis zu italienischem Mozzarella und saisonalem Trüffel.

Für größere Runden setzt die Karte auf Sharing-Gerichte wie ein 1,2 Kilogramm schweres dry-aged Rib-Eye, das am Tisch serviert wird.

Gestaltet wurde »Pamela« vom Studio Kiki. Das Interieur setzt auf einen bewusst inszenierten Spannungsbogen zwischen Wohnlichkeit und Exzess: Samt, Leder, Marmor, Spiegel und Muranoglas treffen auf Flohmarktobjekte und großformatige Fotografien.

Zentrum des Raums ist ein mehrere Meter hoher Kronleuchter über der Bar, der den Raum in warmes Licht taucht. Im Obergeschoss verstärken verspiegelte Decken und gedimmte Beleuchtung die Wirkung eines scheinbar unendlichen Raums. Draußen ergänzt eine begrünte Terrasse mit rund 60 Plätzen das Konzept.

Die kulinarische Leitung liegt bei Chiara, die aus Benevento in Süditalien stammt. Ihre Prägung begann früh in der Küche ihrer Großmutter, später folgten Stationen in verschiedenen europäischen Städten innerhalb der Gruppe.

Gründer mit Expansionsstrategie

Hinter Big Mamma stehen die Gründer Tigrane Seydoux und Victor Lugger, die das Unternehmen 2015 in Paris ins Leben riefen. Aus einem einzelnen Restaurant entwickelte sich eine europaweit agierende Gruppe mit mittlerweile mehr als 30 Standorten.

Für Deutschland wurde die Marke Big Squadra etabliert, zu der neben München und Hamburg auch die Berliner Häuser gehören. Das Konzept folgt dabei einer klaren Linie: keine klassische Kette, sondern eigenständige Restaurants mit jeweils eigener Identität.

Im Gespräch mit Falstaff betonte Mitgründer Seydoux zuletzt, dass jedes Restaurant bewusst individuell gestaltet werde. Kopieren sei keine Option – vielmehr gehe es darum, Orte mit eigener Atmosphäre zu schaffen, die sich organisch aus Stadt und Standort entwickeln.

Auch die Bar folgt der italienischen Linie, interpretiert Klassiker jedoch neu – vom Bellini bis hin zu komplexeren Signature-Drinks mit mediterranen Aromen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Weinkarte mit Schwerpunkt auf Italien, von mineralischen Etna-Weißweinen bis zu klassischen Barolo- und Brunello-Positionen.


Redaktion
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