Rotkohl kochen: So bleibt er leuchtend rot auf dem Teller
Rotkohl verliert beim Kochen oft seine kräftige Farbe. Mit diesem einfachen Trick bleibt er leuchtend – perfekt für die Weihnachtszeit.
Rotkohl gehört in der Weihnachtszeit beinahe zum Pflichtprogramm. Ob zu Braten, Ente oder Gans – ohne das violett-rote Gemüse wirkt so manches Festtagsmenü unvollständig. Seine kräftige Farbe verdankt er den sogenannten Anthocyanen, Pflanzenfarbstoffen, die übrigens auch Brombeeren ihr tiefes Blau verleihen. Doch wer schon einmal Rotkohl gekocht hat, kennt das Problem: Aus dem feierlichen Violett wird plötzlich ein eher mutloses Rosa oder Grau. Zum Glück lässt sich genau das vermeiden und wir zeigen wie.
Ein einfacher Trick
Damit Rotkohl beim Kochen seine Farbe behält, braucht es nur eines: Säure. Sie stabilisiert die Farbstoffe und sorgt dafür, dass das Gemüse sein typisches Violett bewahrt. Geeignete säurehaltige Zutaten sind unter anderem ein Schuss Essig, etwas Zitronensaft oder Apfelstücke. Alternativ kann auch ein wenig Rote-Bete-Saft für zusätzliche Farbtiefe verwendet werden. Schon beim Einlegen in den Topf hilft ein Spritzer Essig oder Zitronensaft, während Apfelstücke denselben Zweck erfüllen und gleichzeitig eine fruchtige Note beisteuern, die besonders gut zu winterlichen Gerichten passt.