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Macarons, Pralinen oder Coq au Vin – Heidelberg lässt keine Wünsche offen.

Macarons, Pralinen oder Coq au Vin – Heidelberg lässt keine Wünsche offen.
© Shutterstock

Savoir-vivre: Ein Tag Frankreich in Heidelberg

Heidelberg
Restaurant
Reisetipps

Neben französischen Backstuben lockt Heidelberg auch mit erstklassigen Restaurants und Wein.

Heidelberg lockt nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zu Frankreich. Wer nach seinem letzten Besuch in Paris oder Straßburg rasch wieder Sehnsucht nach der Lebensart unsere linksrheinischen Nachbarn verspürt, kann seine Frankophilie aber auch in der Neckarstadt stillen. Falstaff stellt nachfolgend die Top-Lokalitäten für einen französisch inspirierten Tag in Heidelberg vor.

»Macaronnerie«

Bereits morgens um 8 öffnet die »Macaronnerie« ihre Türen sowohl am zentralen Bismarckplatz als auch in der kürzlich neu eröffneten Filiale in der Nähe des Universitätsplatzes. Gründer Jerome Moyer stammt ursprünglich aus Chartres (ca. 90 Kilometer von Paris) und verwöhnt bereits seit einiger Zeit die Heidelberger mit französischer Backkunst. Sowohl Wünsche nach Herzhaftem wie Quiche Lorraine als auch nach süßen Croissants und Pains au chocolats werden hier restlos erfüllt. Abgerundet wird das Angebot durch ausgezeichnete französische Kaffee- und Teespezialitäten. Markenzeichen und Namensgeber sind aber zweifelsohne die Macarons. Sie werden täglich in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen (Geheimtipp: Pistazie) von einer kleinen Equipe an französischen Patissiers hergestellt und haben sich bereits einen Ruf weit über Heidelberg erarbeitet.

Info

Macaronnerie
Sofienstraße 23
69115 Heidelberg
macarons-heidelberg.de

»Le Coq«

Im schmucken Neuenheim lädt das »Le Coq« sowohl zur Mittag- als auch zur Abendzeit. Das Team um Kristina und Tobias Semann lockt tagsüber mit französischen Bistro-Klassikern und einen 3-Gang Plat du Jour, während am Abend alle Register der französischen Küche gezogen werden. Der Einstieg gelingt hervorragend mit einen feinem Crémant de Loire brut, an den sich eine vorzügliche Zwiebelsuppe anschließt. Als Hauptspeisen wissen vor allem das Coq au Vin und das Boeuf bourguignon zu überzeugen. Das Boeuf, ein Dauerbrenner im »Le Coq«, harmoniert hervorragend mit verschiedenen Rotweinen. Aus dem Bordelais ist hier die »Maison Sichel« zu empfehlen, aus dem Pays d'Oc der Merlot »Le Cochonnet«. Im Sommer lockt neben der Terrasse das weitere mediterrane Angebot. Sowohl der Salade Niçoise als auch die Bouillabaisse sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern versetzen einen direkt an die französische Mittelmehrküste.

Info

Le Coq
Brückenstraße 17
69120 Heidelberg
http://www.lecoq-hd.de/

© Le Coq

»Madame Kuvèl«

In der vornehmlich von Studenten zu Fuß oder per Fahrrad frequentierten Plöck findet sich seit über zwei Jahren die Pâtisserie »Madame Kuvèl«. Bereits morgens um 10 Uhr kann man hier ein petit-déjeuner mit Croissants, Kaffee und feinem französischen Tee genießen. Das Geschäft, stilvoll mit Möbeln der eins aus Frankreich zugewanderten Vorfahrin und Namensgeberin Madame Kuvèl eingerichtet, lädt zum längeren Verweilen ein. Carola Noack und ihre Tochter Sonja sowie der Pâtissier Marvin Mohr servieren ein ausgezeichnetes Angebot an französischen Spezialtäten. Neben Pralinen in allen Formen und Farben sind hier vor allem die kleinen Desserts im Glas hervorzuheben. Diese Verführungen (Geheimtipp: Crème Brûlée!) lassen sich im Sommer ausgezeichnet auf der Terrasse genießen. Besonders macht das »Madame Kuvèl« aber nicht zuletzt ihr vorzügliches Angebot an französischen Produkten für den Eigenbedarf. So findet man hier nicht nur Konfitüren der Elsässerin Christine Ferber und Schokolade von Valrhona, sondern als einziges Geschäft Deutschlands die exklusiven Pralinés von »So Bang« aus Paris.

Info

Madame Kuvèl
Plöck 73
69117 Heidelberg
madame-kuvel.de

»Chez Robert«

Das »Chez Robert« liegt in einem ehemaligen Gebäude der Tabakmanufaktur Landfried direkt am Heidelberg Betriebshof. Robert Luthringhausen, ein Urgestein der Heidelberger Gastro-Szene, verwöhnt die Gäste mit seiner exzellenten Kenntnis der französischen Kulinarik. Die kleine, aber feine Karte hält zahlreiche Gaumenfreuden bereit. Ein echter Geheimtipp sind die Dutzend Schnecken, deren besondere Zubereitung einem alten Haushaltsbuch der 1930er-Jahre entnommen sind. Ebenfalls hervorzuheben ist der stilvoll angerichtete Chèvre. Nur am Wochenende, aber weit über Heidelberger Grenzen bekannt, ist die Suppe »Nice«. Sie enthält ihre feine Note durch die besondere Abstimmung von Fisch, Meeresfrüchten und Aioli. Die Weinkarte bietet sowohl ein umfangreiches Angebot aus französischen Gebieten (Empfehlung für den kommenden Sommer: der Syrah-Rosé von Paul Mas aus dem Languedoc) als auch aus deutschen Landen (Weißburgunder Pfaffmann aus der Pfalz) und anderswo. Ess- und Trinkgenuss werden nicht zuletzt durch regelmäßige Live-Musik auf dem Klavier abgerundet.

Info

Chez Robert
Bergheimer Str. 147
69115 Heidelberg
weinbar-chez-robert.de

© Chez Robert
Redaktion
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