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© The Golden Circle

Schmeckt so die Zukunft? «Gesunde» Schokolade ohne Haushaltszucker

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Herkömmliche Schokolade besteht zu fast 50 Prozent aus Haushaltszucker, einer Kombination aus Glucose und Fructose. «The Golden Circle» bringt eine Schokolade auf den Markt, die auf Haushaltszucker verzichtet und eine eine alternative Süssung einsetzt, die gesundheitliche Vorteile verspricht. Wie viel Potenzial hat diese «gesunde» Schokolade wirklich?

Haushaltszucker, auch Saccharose genannt, besteht aus den Einfachzuckern Glucose und Fructose und ist in unserer heutigen Ernährung allgegenwärtig, ob als Süssungsmittel in Getränken, als Konservierungsmittel in Fertigprodukten oder als Geschmacksträger in Backwaren. Das Problem liegt weniger in seiner Existenz als in der Menge: Viele von uns konsumieren zu viel Zucker.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Konsum sogenannter «freier Zucker» auf weniger als 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr zu beschränken. Bei einer durchschnittlichen Kalorienzufuhr von 2.000 Kilokalorien (kcal) pro Tag, entspricht dies maximal 50 Gramm Zucker, also etwa einer Tafel Schokolade.

Deshalb hat «The Golden Circle» in Zusammenarbeit mit dem deutschen Sternekoch Alexander Wulf und dem Krebsforscher Dr. Johannes Coy von Intelligent Sugar GmbH eine Schokolade entwickelt, die keinen herkömmlichen Haushaltszucker enthält, sondern Tagatose und Galactose. Diese Zuckermischung hat mehrere positive gesundheitliche Effekte: Der Blutzuckerspiegel bleibt stabil und die Zahnmineralisierung, die körpereigene Entgiftung und die Zellgesundheit werden unterstützt. «Tagatose schützt sogar die Zähne vor Karies, wirkt präbiotisch im Darm und macht länger satt – ohne Heisshunger oder Zuckercrash wie bei Einfachzuckern», erklärt Dr. Coy. Galactose hingegen aktiviert die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, und gilt als besonders verträglich.

Genuss ohne Reue – und ohne Kompromisse?

Was nach Functional Food klingt, soll dennoch wie Gourmet-Schokolade schmecken. Chocolatier Kevin Kugel ist für die handwerkliche Umsetzung der Schokolade zuständig. Er setzt auf die edlen Kakaobohnen von «Original Beans», einem Kakaobohnen-Verkäufer, der in den «abgelegensten Regenwäldern» die «seltensten und fairsten» Kakaobohnen beschafft. Auch Sternekoch Alexander Wulf war an der Entwicklung beteiligt.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen gibt es einen weiteren positiven Effekt: «Schon nach acht bis zehn Gramm ist man zufrieden – ganz ohne Sehnsucht nach mehr», so Dr. Coy. Der typische Essreflex bleibe aus, der süsse Abgang sei weich, angenehm und lasse den Eigengeschmack der Kakaobohne wirken. «Zucker macht oft alles nur süss – das ist langweilig. Unsere Schokolade hat Tiefe.»

Schokolade als wertvolles Nahrungsmittel

Dass eine Schokolade dabei hilft, weniger zu essen, die Darmflora verbessert und Zellstress reduziert, mag überraschend klingen – doch genau das ist Ziel und Anspruch der neuen «TGC»-Kreation. «Ich esse die Schokolade bewusst beim Schreiben und Denken – sie enthält ein wenig Koffein, wirkt aktivierend und schützt vor oxidativem Stress», so Dr. Coy. In Kombination mit funktionalem Zucker entstehe aus Kakaobohnen ein Nahrungsmittel mit echtem Mehrwert.

Im Gegensatz zu vielen funktionalen Schokoladen, bei denen der gesundheitliche Nutzen im Vordergrund steht, aber geschmacklich oft Kompromisse gemacht werden, will diese Kreation von «The Golden Circle» beides vereinen: guten Geschmack und gute Wirkung. Der Verkaufsstart erfolgt im Juni 2025 exklusiv über den eigenen Online-Schokoladen-Shop von «The Golden Circle».

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Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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