Tipps und Tricks für das gelungene Feuerfest
Feuer und Glut lassen Essen ja glücklicherweise fast ganz automatisch gut schmecken. Hier noch ein paar kleine Hinweise, mit denen es eventuell noch besser wird.
Steaks richtig vorbereiten
Dicke Steaks mindestens eine bis zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmertemperatur sorgt für gleichmäßiges Garen. Die Kerntemperatur ist entscheidend: 52 °C für rare, 57 °C für medium rare, 63 °C für medium.
Kubideh ist Kunst
Das Geheimnis guter persischer Spieße liegt im langen Kneten (mindestens zehn Minuten) des Faschierten – das macht die Textur besonders geschmeidig und verhindert, dass das Fleisch später vom Spieß fällt.
Damit es sich nicht spießt
Holzspieße immer mindestens 20 Minuten in warmem Wasser einweichen – sonst fangen sie Feuer! Metallspieße sind die sicherere Alternative.
Zwei-Zonen-Grillen
Legen Sie die glühende Kohle nur in eine Seite des Grills und teilen Sie ihn so in zwei Zonen: eine heiße Zone (230 bis 260 °C) zum Anbraten und eine indirekte Zone zum Durchgaren. Das gibt Ihnen viel mehr Kontrolle und saftigere, nicht verbrannte Ergebnisse.
Wer braucht schon einen Rost?
Melanzani und Zwiebeln können Sie direkt auf die glühenden Kohlen legen. Die verkohlte Haut gibt ein unvergleichliches Raucharoma und lässt sich danach leicht abziehen.
In der Ruhe liegt die Kraft
Große Fleischstücke nach dem Grillen immer zehn bis 15 Minuten ruhen lassen. So verteilen sich die Säfte gleichmäßig und das Fleisch bleibt saftig.