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Kombucha: Wie der fermentierte Tee zum Gesundheitsbooster wurde

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Spritzig, sauer und voller lebender Kulturen: Kombucha ist nicht nur ein Trendgetränk, sondern liefert auch wertvolle Inhaltsstoffe für Verdauung, Immunsystem und Energie. Aber was steckt wirklich hinter dem Hype – Happy Life klärt auf?

Kombucha hat sich längst vom Nischenprodukt zum Lifestyle-Getränk entwickelt. In angesagten Cafés steht er neben Matcha und Oat-Latte, in gut sortierten Supermärkten gibt es ihn in immer neuen Varianten: pur, mit Ingwer, Hibiskus oder grünem Tee. Aber was genau ist Kombucha eigentlich – und warum schwören so viele Gesundheitsbewusste auf das fermentierte Trendgetränk?

Was ist Kombucha?

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das auf Schwarz- oder Grüntee basiert und mit Zucker und einem sogenannten SCOBY (eine Symbiose aus Bakterien und Hefen) angesetzt wird. Durch den Fermentationsprozess entstehen organische Säuren, Enzyme, B-Vitamine und lebende Mikroorganismen – also genau das, was unser Darm und Immunsystem lieben. Der Geschmack? Eine Mischung aus spritzigem Eistee, Apfelessig und natürlicher Kohlensäure.

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Das kann Kombucha wirklich

  1. Gut für den Darm: Kombucha enthält natürliche Milchsäurebakterien, die das Gleichgewicht der Darmflora unterstützen können – besonders bei Menschen mit sensibler Verdauung oder nach Antibiotika-Kuren. Ein gesunder Darm hat nachweislich Auswirkungen auf unser Immunsystem, unsere Haut und sogar unsere Stimmung.
  1. Unterstützung für Leber & Stoffwechsel: Einige der im Kombucha enthaltenen Säuren, wie Glucuronsäure, sollen die Leber bei der Entgiftung unterstützen. Zwar sind viele der gesundheitsbezogenen Aussagen wissenschaftlich noch nicht abschließend belegt, doch viele spüren subjektiv mehr Energie, bessere Haut oder eine verbesserte Verdauung.
  1. Weniger Zucker als Softdrinks – mehr Funktion als Wasser: Mit etwa 4–6 g Zucker pro 100 ml (je nach Marke) ist Kombucha deutlich leichter als Limonade, aber intensiver als reines Wasser. Damit eignet er sich perfekt als gesunder Genussmoment – zum Beispiel am Nachmittag statt dem zweiten Kaffee oder als alkoholfreie Aperitif-Alternative.

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Worauf sollte man achten?

Nicht jeder Kombucha ist gleich: Manche Produkte werden pasteurisiert – dabei gehen viele der lebenden Bakterien verloren. Achten Sie auf unpasteurisierten Kombucha mit lebenden Kulturen und ohne künstliche Aromen. Für Einsteiger:innen eignen sich milde Sorten wie Hibiskus oder Pfirsich, Fortgeschrittene lieben Varianten mit Ingwer, Kurkuma oder Matcha.

Wichtig: Aufgrund der enthaltenen Säuren sollte Kombucha nicht in großen Mengen getrunken werden – ein Glas pro Tag reicht völlig aus, besonders für Menschen mit empfindlichem Magen. In der Schwangerschaft oder bei bestimmten Erkrankungen empfiehlt sich Rücksprache mit Ärzt:innen.

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