Eine gute Work-Life-Balance spielt auch in der Gastronomie eine Rolle.
© StockSnap / Pixabay
Zeit für mich: 3 Tipps, die zu mehr »Me Time« verhelfen
Gerade der Gastronomie wird eine schlechte Work-Life-Balance für Arbeitnehmer:innen immer wieder nachgesagt. Doch so muss es nicht sein – so geht’s, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen und eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, ohne dabei auf die Karriere zu verzichten.
von Alexandra Embacher
25. September 2022
Bei der Kür zu den besten Arbeitgeber:innen der Branche von Falstaff PROFI wurde wieder einmal sichtbar: Top-Betriebe haben, was Bezahlung und Arbeitszeiten betrifft, schon lange entgegengesteuert und diese Punkte längst in den Griff bekommen. So lassen sich berufliches Engagement und private Verpflichtungen immer besser – auch in Gastronomie und Hotellerie – vereinbaren. Doch bleibt letztlich genug Zeit für Erholung und soziale Kontakte? Die Balance zwischen Work und Life muss jede:r für sich selbst finden, dennoch gibt es Tipps für mehr »Me Time«, die sich gut ins (Arbeits-)Leben integrieren lassen:
1. Pausen einlegen
Während der Arbeitszeit ist es oft schwer, sich ausreichend Pausen zu schaffen beziehungsweise sich in diesen ordentlich zu entspannen. Wer aber auf sich selbst vergisst, dem:der wird über kurz oder lang die Puste ausgehen. Hier hilft es, sich bewusst Zeit außerhalb der eigentlichen Arbeit zu nehmen: Ob zehn Minuten, eine Stunde oder ein Tag, die man sich beispielsweise auch in den Kalender eintragen kann – mit dieser »Me time« gelingt es, sich selbst eine gelungene Auszeit zu schaffen.
2. Digital Detox
Hier ein Brummen, dort ein Klingeln: Selbst wenn man nicht in der Arbeit ist oder gerade Pause macht, rufen digitale Geräte ständig nach Aufmerksamkeit. In dieser Zeit, die einem:einer selbst gewidmet ist, sollte man daher alle Störquellen vermeiden und gegebenenfalls das Smartphone stumm schalten respektive aus der Hand legen. Ob das nun während der Pause, Zuhause oder bei einem Spaziergang an der frischen Luft ist – die Ruhe sollte man genießen.
3. Raus in die Natur
Apropos Spaziergang: In der Natur lässt es sich umso besser abschalten. Der Spaziergang – oder auch die Jogging-Runde – kann mit Atemübungen ergänzt werden. So lösen sich Verspannungen und der Kopf wird wieder frei.
Lesenswert
Seit 1986 ist »Herr Franz« aus dem »Unterwirt« in Ebbs weder für Gäste noch für Familie Steindl wegzudenken.
© Tollerien Didi
So kann Gastro gelingen: »Herr Franz« feiert 40 Jahre im »Unterwirt«
»Herr Franz« feiert gleich doppelt: 40 Jahre im »Unterwirt« in Ebbs und seinen 60. Geburtstag. Eine Geschichte die zeigt, dass Gastronomie mit Wertschätzung und Treue funktioniert.
Je früher, desto lieber: Wahre Eisfans erwarten sehnlichst die Saison.
© canva.com/Faruk Tokluoglu
Eis-Neuheiten 2026: Diese Trends sollten Gastronomen kennen und nutzen
Stanitzel oder Becher? Diese Frage bestimmte das Geschehen an der Eis-Theke. Heute haben Gäste andere Erwartungen ans Gefrorene. So zählt etwa Textur so viel wie der eigentliche Geschmack: PROFI hat die »eisigen« News.
Radeln im Schnee: Fatbikes sind 2026 eine Fixgröße im alpinen Wintersport-Angebot.
© Unsplash / Hendrik Morkel
Schnee von Morgen: Diese 5 Entwicklungen prägen den Wintertourismus 2026
Massive Investitionen stehen an: Südtirol nützt den Olympia-Schub, anderswo geht es im alpinen Winter um vielseitigere Erlebnisse – inklusive neuer Trendsportarten, die Sie nicht verpassen sollten!
Clubnacht ohne Alkohol – und ohne Nacht: Die »Kaffee House Raves« im Wiener »Café Vogel« finden untertags statt.
© Alisa Guseva / INTOUCH SOUND
Siebträger und DJ vorhanden? Dann kommt jetzt die Party-Idee für 2026
Das gute alte Rave feiert Wiedergeburt. Seit längerem wird der Cappuccino zum neuen Cocktail, wenn in Weltstädten zur »Coffee-Party« geladen wird. Der Trend lässt sich leicht mitmachen und holt vor allem junge Gourmets ab, wie das Beispiel aus Wien-2 zeigt.
Coole Destinationen boomen: Der Norden punktet mit kühlem Charme in Sommern mit 35 Grad und mehr.
© canva.com
Sieben Trends für 2026: Diese Entwicklungen prägen das Gastgewerbe
Was bringt das neue Jahr? Unsere Übersicht quer durch die Betriebstypen schafft Vorsprung. Ein Service für alle, die keine verrückten Eintagsfliegen suchen, sondern wirklich wissen wollen, was 2026 relevant ist – und Umsatz verspricht.
Experte für Experiences: Host Matthias Fuchs zeigt die steigende Bedeutung von Luxus-Erlebnissen.
© EHL
Luxus-Hotellerie sucht nach Personal und «lebensverändernden Erlebnissen»
Haben Luxus-Reisen Zukunft? Dazu fand an der renommierten EHL, der Bildungsinstitution für Hospitality und Business, in Lausanne das erste «EHL Experiential Luxury Forum» statt. Experten redeten dabei dem «erlebnisbasierten Luxus» das Wort.
Meist gelesen
© ©IHG Hotels & Resorts / Kimpton
Kulinarik und Cocktail-Trends für 2025
Wie schmeckt die Zukunft? »Kimpton Hotels & Restaurants« hat die Food- und Cocktail-Trends für 2025 analysiert: Von Chili-Crunch-Kreationen bis hin zu alkoholfreien Meisterwerken – ein Ausblick auf die kommenden kulinarischen Highlights.
© HSMA Deutschland e.V
Das 16. HSMA Hotelcamp: Networking und Innovation im Norden
Das »Atlantic Hotel Galopprennbahn« in Bremen war im November der Treffpunkt für 130 Hotelbegeisterte aus ganz Deutschland.
© FRB Media/Felix R. Braune
»Falstaff PROFI Arbeitgeber-Check 2024«: Die besten Arbeitgeber der Hotellerie und Gastronomie sind gekürt
Am 10. November 2024 wurden im Rahmen der Fachmesse »Alles für den Gast« die Sieger der diesjährigen Falstaff PROFI Arbeitgeber-Auszeichnung bekanntgegeben. Die besten Arbeitgeber zeichnen sich durch innovative Arbeitskonzepte, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterförderung aus.
© Sonja Priller
Innovative Gastrokonzepte: Warum Pinsa Romana ein fester Bestandteil auf modernen Speisekarten wird
Längst ist Pinsa Romana mehr als nur eine kulinarische Neuheit. Mit ihrem leichten Teig und vielfältigen Belagoptionen überzeugt die italienische Spezialität immer mehr Gäste und Gastronomen. Haubis bringt nun Pinsa-Teige nach Originalrezept auf den Markt – vegan, laktosefrei und mit Sauerteig. Was hinter dem Trend steckt und warum er eine echte Bereicherung für Gastronomiebetriebe ist.
Julia Reingruber © Familux Resorts
Innovatives Fachkräftemodell in der Hotellerie: »Familux Resorts« und »Omicron Hotels« starten Mitarbeiter-Sharing-Projekt
Angesichts des Fachkräftemangels setzen die Familux Resorts auf kreative Lösungen: Ab der Wintersaison 2024/25 beginnt eine Kooperation mit der griechischen Luxushotelgruppe Omicron Hotels. Durch ein saisonales Mitarbeiter-Sharing wird der Personalmangel ausgeglichen und das Arbeitsumfeld durch kulturellen Austausch bereichert. Gleichzeitig entwickelt Familux mit der Arbeitgebermarke Familux Family eine umfassende Talentförderung – wegweisend für die internationale Hotellerie.
Die Gold-Gewinner: Restaurantfachmann Johannes Lauth, Hotelfachmann Linus Doufrain und Koch Dennis Schneider © Thomas Fedra
»Deutsche Jugendmeisterschaften«: Gastgewerbe hat seine größten Nachwuchstalente gekürt
In Königswinter kämpften Deutschlands 51 beste angehende Köch:innen, Restaurant- und Hotelfachleute ein Wochenende lang um den Sieg.
Der Newsletter für echte Profis
Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!

