Die drei Finalist:innen Leon Gabriel Tugui, Lucie Fischer Chapalain und Merle Erythropel lieferten sich einen spannenden Wettkampf. © VKD/Ingo Hilger

Die drei Finalist:innen Leon Gabriel Tugui, Lucie Fischer Chapalain und Merle Erythropel lieferten sich einen spannenden Wettkampf.

© VKD / Ingo Hilger

Rudolf Achenbach Preis 2023: Leon Gabriel Tugui holt den Sieg nach Nürnberg

Der Verband der Köche Deutschlands (VKD) vergab in Frankfurt beim Bundesjugendwettbewerb zum 47. Mal den Rudolf Achenbach Preis an junge Nachwuchsköch:innen. Den Sieg holte sich der Nürnberger Auszubildende Leon Gabriel Tugui.

von redaktion
10. Mai 2023

Mit hervorragenden Leistungen und großer Kreativität überzeugten alle Teilnehmer:innen, die sich dem Wettbewerb um den 47. Rudolf Achenbach Preis stellten. Am Ende jedoch konnte Leon Gabriel Tugui, Auszubildender der »Brasserie Nitz« in Nürnberg, beim Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands den Titel für sich entscheiden. Er setzte sich in einem spannenden Finale gegen die zweitplatzierte Lucie Fischer Chapalain (»Theaterklause« in Potsdam) und die drittplatzierte Merle Erythropel (»Worpsweder Bahnhof« in Worpswede) durch.

Der Sieger sicherte sich damit 1.000 Euro Preisgeld, darüber hinaus stiftete die Deutsche Hotel Akademie einen Gutschein für Fort- und Weiterbildungskurse im Wert von 4.000 Euro für den ersten Platz und im Wert von jeweils 2.000 Euro für den zweiten bzw. dritten Platz.

Das Finalmenü von Leon Gabriel Tugui

  • Makrele gebeizt und Tatar, Maiscrème und Ponzudressing
  • Spargel gebraten und glasiert, Eingelegte Erdbeeren und Spargel Beurre blanc
  • Lammkarree in Kräuterkruste, Schwarzer Knoblauch-Sauce, Pommes Dauphine und Auberginen Crème
  • Dunkle Schokoladenmousse, Erdnussbuttereis, Karottenkuchen und Cassis Sauce
Leon Gabriel Tugui vom VKD Landesverband Bayern kocht in der Brasserie Nitz in Nürnberg. © VKD/Ingo Hilger
Leon Gabriel Tugui vom VKD Landesverband Bayern kocht in der »Brasserie Nitz« in Nürnberg. © VKD/Ingo Hilger

Knifflige Aufgabenstellung im Finale

Aufgabe der Finalrunde war es, neben einer Theorieprüfung, ein Vier-Gänge-Menü für acht Personen zuzubereiten. Zeitlimit: sechs Stunden. Eine zusätzliche Herausforderung war die Tatsache, dass der Warenkorb für das Finalmenü bis zum Kochen geheim blieb. Tugui überraschte mit den Pflichtkomponenten Makrele und Maiskolben sous-vide für die Vorspeise, Spargel grün und weiß für das Zwischengericht, Lammkarree und Aubergine als Hauptgericht sowie Zartbitterschokolade und Erdnussbutter zum Dessert.

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