Alexander Stockl ist Kochlehrer an der Tourismusschule Klessheim und verantwortet mit Elfriede Bichler den Zertifikatslehrgang.
© VKO / B.Neuner
Das Zusatzzertifikat Junior Master Chef bringt Schüler auf die Überholspur
Wer aus der Masse herausstechen will, der muss sich weiterbilden. Das gilt nicht nur für Menschen im Berufsleben, auch Schüler können wertvolle Erfahrung durch Zusatzzertifikate sammeln. So beispielsweise an der Tourismusschule Klessheim mit dem Junior Master Chef.
von Alexandra Embacher
06. August 2022
Im Mittelpunkt stehen Selbstständigkeit sowie Kreativität und die Anwendung dieser in Bezug auf heimische Produkte: »Altes Wissen soll mit neuen Techniken verbunden werden«, beschreibt Alexander Stockl, Kochlehrer an der Tourismusschule. Quasi ein generationsübergreifendes Lernen, das analog und digital stattfindet. Denn: Das theoretische Wissen wird in digitaler Form durch modulare Prüfungseinheiten und eine Online-Wifi-Plattform geprüft, praktisch müssen zwei Gerichte gekocht werden. »Blended learning ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, da es dem Zeitgeist der Jugendlichen entspricht«, erklärt er die Überlegungen dahinter.
Doch warum hat das Zertifikat einen Mehrwert in der Schulausbildung? Da der Junior Master Chef gemeinsam mit dem Wifi Tirol entstanden ist, wird er auch bei weiteren Lehrgängen am Institut und vom Europäischen Kochverband »G5« anerkannt. Und nicht zu vergessen: »Schon während der Schulzeit können Kontakte zu Produzenten geknüpft und aktuelle Strömungen erkannt werden«, sagt Stockl. Die Ausbildung soll in Zukunft an allen Tourismus- und Berufsschulen möglich sein.

© VKO / B.Neuner
Junior Master Chef werden
Ausbildung: Der Kurs wird von der Tourismusschule Klessheim angeboten und ist in Zusammenarbeit mit dem Wifi Tirol, hier vor allem Philipp Stohner, und dem Verband der Köche Österreichs entstanden. Als Nachweis wird ein Zertifikat vergeben.
Inhalt: In 160 Stunden sind die Schwerpunkte Regionalität und Nachhaltigkeit sowie moderne Dekoration und Anrichteweisen in vier Modulen zu absolvieren. Eine selbstständige Projektarbeit und praktische Prüfung werden zum Abschluss nötig.
Voraussetzung: An der Tourismusschule Klessheim ist es Voraussetzung, den Schwerpunkt »Culinary Art Food & Beverage« zu besuchen, um an der Ausbildung teilnehmen zu können.
Kosten: Es entstehen lediglich Prüfungskosten, da die Zusatzqualifikation im Rahmen der Ausbildung angeboten wird.
Nächster Termin: Der nächste Lehrgang wird im Schuljahr 2022/23, damit ab Oktober 2022, stattfinden.

© VKO / B.Neuner

Lesenswert
»Avita« Falafel stehen damit für hohe Gästeakzeptanz, maximale Flexibilität im Einsatz und wirtschaftliche Effizienz im professionellen Küchenalltag.
© Foto beigestellt
Produkt der Woche: »Avita« Falafel
Advertorial
Die tiefgekühlten »Avita« Falafel überzeugen durch hohe Gästebeliebtheit, flexible Anwendung und starke Wirtschaftlichkeit.
Als Ausbildungsbetrieb für Lehrlinge genießt das Hotel einen exzellenten Ruf.
© Foto beigestellt
Mitarbeiterkultur als Erfolgsfaktor im »Hotel Hochschober«
Advertorial
Das wertschätzende Miteinander und viele Benefits zeichnen den Top-Arbeitgeber »Hotel Hochschober« aus.
Das Ziel ist klar: jungen Talenten nicht nur eine Ausbildung, sondern echte Perspektiven zu bieten.
© Foto beigestellt
Next Generation – Ausbildung mit Zukunft im »Forsthofgut«
Advertorial
Talente fördern, Perspektiven schaffen und gemeinsam über sich hinauswachsen im »Forsthofgut«.
Seenlandschaft und die hohe Lebensqualität – die Stärken der Region werden weiterentwickelt.
© shutterstock/Wirestock Creators
Fuschlseeregion setzt mit »Strategie 2030« auf Qualität und nachhaltige Entwicklung
Die Fuschlseeregion richtet ihre touristische Entwicklung bis 2030 neu aus. Im Fokus der neuen Strategie stehen stärkere Positionierung, ganzjährige Angebotsentwicklung und engere Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Tourismusorganisation.
Zeit ist in der Gastronomie längst zur entscheidenden Ressource geworden. Genau hier setzt »METRO« Österreich an.
© shutterstock
Beste Qualität in kurzer Zeit: Wie Effizienz in der Profiküche gelingt
Advertorial
Die »smart chef«-Convenienceprodukte von »METRO« Österreich helfen Gastroprofis Zeit, Geld und Energie zu sparen, indem Arbeitsschritte minimiert und Kosten gesenkt werden.
Seit 1700 beliebt: Nicht nur das Ambiente, auch das Angebot an Torten, Mehlspeisen und Kaffeehausspezialitäten bleibt.
© Creating Click OG
Traditionscafé »Tomaselli«: »GOURMET« übernimmt Salzburger Institution
Das »Café Tomaselli« in Salzburg steht vor einem Betreiberwechsel. Mit »GOURMET« übernimmt ein großer Player der heimischen Gastronomie – und will das Kaffeehaus im Sinne der Familie weiterführen.
Meist gelesen
In der GAFA produzieren die Schüler jetzt Pizza mit einem Profi-Ofen.
© Gastgewerbeschule am Judenplatz
Heißes Geschenk für den Nachwuchs: Schüler testen »Gorenje« Pizza-Innovation
Moderne Küchentechnologie hält zunehmend Einzug in die Ausbildung, ist sie doch für die Gastro der Zukunft zentral. So auch am Wiener Judenplatz: »Gorenje« stellt den Schülern einen Pizza-Backofen zur Verfügung.
Starten Sie Ihre Karriere auf See und werden Sie Teil des Welt. Klasse. Teams. von »sea chefs«.
© Foto beigestellt
Karriere mit Aussicht: Mit »sea chefs« zum Traumjob an Bord von Hapag-Lloyd Cruises
Advertorial
Mit 25 Jahren Küchenchef: Ben Schütz erzählt von seinem besonderen Weg an Bord der EUROPA mit »sea chefs«.
Der Nachwuchs durfte schnuppern: Im »Rascher Landhaus« in Gamlitz.
© Ratscher Landhaus
Gegen den Fachkräftemangel: Steirisches Projekt zeigt Schülern die Gastronomie
Bei der Initiative »Gastro-Vibes« lernen Schüler die Gastronomie direkt im Betrieb kennen. Ein Schnuppertag im »Ratscher Landhaus« zeigt, wie Betriebe versuchen, früh Interesse für Berufe im Tourismus zu wecken.
Darf in keiner Profi-Küche fehlen: ein handlicher, leistungsstarker Stabmixer.
© Robot-Coupe
Jetzt gewinnen: Profi-Stabmixer Robot-Coupe Mini MP 240 Combi!
Machen Sie jetzt mit bei unserem exklusiven Gewinnspiel und sichern Sie sich diesen hochwertigen Profi-Stabmixer, der in keiner Küche fehlen darf. Maximale Leistung auf minimalem Platz – im Wert von über 600 Euro!
Star der Küche: Koch-Roboter »Horsty« erklärt von Marco Trupp, CO-Geschäftsführer »FHE Gastro«.
© Roland Graf
Next Level Cooking mit Robotik & KI: Die Küche von morgen denkt mit
In Profiküchen verteilen sich die Rollen neu: Mensch, Mechanik und Elektronik bilden ein kraftvolles Zusammenspiel. Mit innovativen Eigenentwicklungen und starken KI-Partnern öffnet »FHE Gastro« ein Fenster in die Zukunft.
Gastgeber vor Ort (v.l.n.r.): Christian Moser (Vienna AirportCity Event GmbH), Dominic Schmid (Spartenobmann Wirtschaftskammer) und Gastgeber Wolfgang Scheibenpflug (Senior Vice President Real Estate and Landside Management Vienna Airport)
© Chef & Service Connect
»Chef & Service Connect« – wo sich Arbeitgeber und Nachwuchs finden
Junge Talente haben in Hotellerie und Gastronomie derzeit viele Optionen. Arbeitgeber müssen überzeugen. Bei der »Chef & Service Connect 2026« präsentierten sich zahlreiche namhafte Betriebe, um dem Nachwuchs konkrete Karrierewege schmackhaft zu machen.
Der Newsletter für echte Profis
Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!

