»Altroché« in Wien: Neue Microbakery für italienisches Sauerteigbrot
In der Wiener Neustiftgasse hat mit »Altroché« eine neue italienische Microbakery als Pop-up eröffnet. Gebacken werden Cornetti, Focaccia und Sauerteigbrot nach italienischer Art.
Mit dem »Altroché« ist in Wien ein kleines Bäckereiprojekt entstanden, das sich auf italienische Sauerteigkultur und handwerkliche Backwaren konzentriert. Hinter dem Projekt steht Francesco Fusaro.
Sein Einstieg in die Welt des Backens begann als Pizzabäcker. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine intensivere Auseinandersetzung mit verschiedenen Teigen und den dahinterliegenden Prozessen. Es folgte ein immer stärkerer Fokus auf Sauerteig, Fermentation und die Prozesse dahinter. Danach arbeitete er in Bäckereien in Italien, Frankreich und Österreich.
Einmal um die Welt
Nicht nur die Jobs selbst, auch die Orte dazwischen haben seinen Blick geprägt. Bäckereien auf Reisen, kleine Betriebe, große Produktionshallen, Handwerk in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. »Nach Besuchen in Bäckereien auf der ganzen Welt beschloss ich, in Wien mein eigenes Bäckereikonzept zu verwirklichen, da es eine solche Bäckerei dort noch nicht gab«, so Fusaro gegenüber Falstaff.
Al banco
Über die Theke wandern im »Altroché« Cornetti sowie Focaccia aus Bari und Sauerteigbrot nach typisch italienischer Art. »Ich versuche, das gesamte Sortiment einer modernen italienischen Bäckerei abzudecken«, so Fusaro, der aktuell sowohl die Produktion als auch den Verkauf selbst übernimmt.
Aktuell ist »Altroché« als Pop-up organisiert und läuft bis 31. Juli 2026. Langfristig plant Fusaro aber einen fixen Standort in Wien, um das Konzept über die Pop-up-Phase hinaus weiterzuführen und zu etablieren.