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Backen und Kochen mit Spirituosen: Falstaff zeigt, wie es geht

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Spirituose
Tipps

Wer denkt, dass Spirituosen nur in Cocktails eine gute Form machen, irrt sich. Sie verleihen Salatdressings, Pasta-Variationen oder Desserts das gewisse Extra.

Wenn es darum geht, einem Rezept das gewisse Extra zu geben, greifen viele ganz selbstverständlich zu Bier oder Wein. Warum also nicht mal Spirituosen ausprobieren?

Cognac

Was wäre ein klassisches Steak au Poivre ohne Cognac-Rahm? Aber: er veredelt auch das Salatdressing gekonnt. Essig, Öl, Gewürze und vielleicht ein kleiner Schuss Honig kennt jeder als klassische Basis, aber ein Schuss Cognac bringt Wärme und Tiefe, hebt die Aromen der Zutaten hervor und sorgt für eine feine, elegante Balance, die den Salat besonders raffiniert macht.

Whisky

Auch Whisky ist ein echter Küchenheld. Seine malzigen, torfigen, süßlichen oder rauchigen Noten entfalten sich nicht nur pur oder beim Pairing – kombiniert mit den richtigen Zutaten und Gewürzen bringen sie Tiefe und Wärme in Suppen, Saucen oder Eintöpfe. Bevor man ihn in der Küche einsetzt, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf den Whisky zu werfen: Welche Noten stehen im Vordergrund? So lassen sich die Aromen dezent hervorheben und ein stimmiges Gericht zubereiten, ohne dass der Whisky zu dominant wird.

Tequila

Auch wenn Tequila im ersten Moment für viele nach Kopfschmerzen klingt, kann er in der Küche für den richtigen Kick sorgen. Fehlt einer Suppe die nötige Würze, wirkt ein kleiner Schuss wahre Wunder: Besonders in mexikanischen Gerichten bringt er feine Schärfe und angenehme Tiefe ins Spiel. In einer klassischen Maissuppe zum Beispiel hebt er die natürliche Süße des Maises auf überraschend harmonische Weise hervor.

Gin und Wodka

Wer könnte den Hype um Pasta-Variationen mit Gin und Wodka vor einem Jahr vergessen? Auch wenn sich die Geister daran scheiden, wie präsent die Spirituosen im Gericht tatsächlich sind, sorgen sie in Saucen für das gewisse Extra, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Wodka macht alles schön rund und cremig, während Gin mit seinen Kräuternoten eine frische, spannende Note ins Spiel bringt.

Rum

Oft übersehen, aber Rum ist ein überraschend raffinierter Helfer in der Küche – beim Kochen genauso wie beim Backen. Ein kleiner Schuss bringt Tiefe, Wärme und eine feine Süße und macht selbst einfache Gerichte sofort spannender. Aber vorsicht: Jamaica-Rum und Inländer Rum sind nicht vergleichbar: Während Jamaica-Rum durch sein aromatisches, vollmundiges Profil besticht, ist Inländer-Rum extrem hochprozentig und süß – beide eignen sich deshalb völlig unterschiedlich in der Küche.

Brandy

Auch im Dessert dürfen Spirituosen ruhig mitmischen. Ein kleiner Schuss im Teig, in der Creme, der Glasur oder über die Früchte geträufelt sorgt für Tiefe und feines Aroma – ohne sich aufzudrängen. Brandy eignet sich beim Backen besonders gut: Er spendet Feuchtigkeit und bringt eine warme, leicht süßliche Note ins Gebäck, ohne den Teig zu überlagern. So wird aus einem süßen Abschluss schnell ein Dessert mit Charakter und einem charmanten Augenzwinkern.

Falstaff hat einige Rezepte, für alle die ihren kulinarischen Horizont erweitern möchten parat:

Redaktion
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