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Best of Natural Wine aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Naturwein
Vins Naturels

Naturals liegen im Trend! Falstaff verrät neun Exemplare, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Sie sind zugänglich, aromatisch und voller Tiefe – Natural Wines stehen für die Rückkehr zu traditionellen und minimalistischen Weinherstellungsmethoden. Falstaff verrät die neun besten Kreuzenden aus dem DACH-Raum.


Noch nicht genug? Hier entlang zu den besten Natural- und Orange Wines aus dem Weinguide Österreich 2024/25.

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Zart getrübtes mittleres Grüngelb. Frische Wiesenkräuter, Nuancen von weißer Frucht, mineralische Aspekte, ein Hauch von Mandarinenzesten, facettenreiches, einladendes Bukett. Straff, feingliedrig, ein Hauch von weißem Steinobst, feine nussige Nuancen, saliner Abgang, ein Hauch von Rancio und Marzipan im Nachhall, zitronige Noten im Finale, besitzt Länge, bereits zugänglich, ein finessenreicher Speisenbegleiter.
Burgenland, Österreich
In der Nase Noten von grünem Birne, Apfel, Pampelmuse und Feuerstein. Anklänge von weißen Blüten und Ananas. Am Gaumen elegant, füllig, ohne fett zu wirken. Tragende geradlinige Säure, dezente Zitrusherbe und Biskuitnoten. Unglaublich langes, salzig-mineralisch anmutendes, von Schmelz getragenes Finale.
Südsteiermark, Österreich
Noten von Grüntee und florale Nuancen in der Nase. Dazu Noten von Himbeere, Kirsche, etwas Unterholz sowie würzige Anklänge. Am Gaumen schwebende Eleganz, die von einer angenehmen Fülle aufgefangen wird, frische Säure, leicht spürbares reifes Tannin, langes salzig-mineralisch anmutendes Finale.
Kanton Schaffhausen, Schweiz
In der Nase Noten von Zitronenzeste, hellen Steinfrüchten und Apfel. Zudem hefige Anklänge, Gebäck und Melisse. Am Gaumen reife Säure, die von Schmelz umgarnt wird. Feine Perlage und langes, salzig anmutendes Finale.
Pfalz, Deutschland
Komplexes Bukett mit Noten von Agrumen, gelbem Steinobst und kargen mineralischen Noten. Am Gaumen schöne Balance zwischen Säure und Schmelz. Dezenter phenolischer Grip, der für immense Länge sorgt. Kann reifen!
Steiermark, Österreich
Im Duft Blütenhonig, Lebkuchengewürz, Spontangärung, Bienenwachs. Haselnuss. Roter Apfel. Mit längerem Luftkontakt immer würziger. Im Mund ist der Wein schlank und bissig, hat aber zugleich aromatischen Reichtum. Pfeffrige Noten künden vom Terroir. Geradezu durstlöschend mit viel Spannung aus Säure und (zarter) Phenolik.
Franken, Deutschland
Filigranes Bukett mit Noten von Hagebutte, Roter Ribisel, Himbeere, Kirsche und Hibiskusblüte. Anklänge von Piment und kräuterige Nuancen. Am Gaumen elegant und leicht, schöne Säure, seidiges, gut eingebundenes Tannin, langes, mineralisch anmutendes Finale.
Kanton Schaffhausen, Schweiz
Fruchtig-frisches filigranes Bouquet mit Noten von Salzzitrone, reifem Apfel und Birne sowie florale Nuancen. Am Gaumen filigran, elegant, mit geradliniger Säure und sortentypischer Salzigkeit im langen Finale.
Wallis, Schweiz
Liegt strohgelb im Glas. In der Nase Noten von reifem gelbem Steinobst und Agrumen. Dazu tropische Anklänge und eine dunkle, kräutrige ätherische Würze sowie florale Nuancen. Am Gaumen schlank, mit lebendiger Säure, phenolischem Touch und dezenter Zitrusherbe im langen mineralischen Abgang.
Mosel, Deutschland

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Erschienen in
Falstaff Nr. 05/2024

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