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Wasser ist weltweit ein heikles Gut ...

Wasser ist weltweit ein heikles Gut ...
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Neue Studie zum Wasserverbrauch im Tourismus zeigt positive Entwicklungen

Wasser
Umweltschutz
Tourismus

Ein Bericht des World Travel & Tourism Councils beweist abnehmende Wasserintensität im Reise- und Tourismussektor trotz dessen Wachstums.

Der kürzlich veröffentlichte Bericht »Water Roadmap for Travel & Tourism« des World Travel & Tourism Councils (kurz WTTC) zeigt, dass die Wasserintensität im Reise- und Tourismusbereich sinkt, während der Sektor weiter wächst. Obwohl der Sektor im Jahr 2019 bereits rund 10 Prozent zum globalen BIP beigetragen hat und einen von zehn Arbeitsplätzen weltweit stellt, lag sein Wasserverbrauch in den Jahren 2019 bis 2021 zwischen 3,5  und 5,8 Prozent des weltweit verfügbaren Süßwassers. Zum Vergleich: Die Landwirtschaft benötigt rund 70 Prozent des verfügbaren Süßwassers, heißt es beim WTTC.

Das Wasser wird knapp

Zunehmende Wasserknappheit stellt eine Herausforderung für die nachhaltige Entwicklung dar. Laut Schätzungen der UNO haben mehr als 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der WTTC-Bericht unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Fortschritte durch nachhaltige Wasserpraktiken. Die Studie, durchgeführt in Partnerschaft mit dem Sustainable Tourism Global Center in Saudi-Arabien, hebt hervor, dass der Wasserverbrauch in der Region Asien-Pazifik, Nord- und Südamerika und im Nahen Osten gestiegen ist.

Neue Technologien helfen

Jesko-Philipp Neuenburg, Experte des Beratungsunternehmens Accenture, betont die Bedeutung von Technologien wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain für die Wasserbewirtschaftung in der Reise-Lieferkette. Der Bericht weist darauf hin, dass der Klimawandel die Notwendigkeit zur Stärkung der Wasserresilienz unterstreicht. Die globale Tourismusorganisation sieht in der Nutzung digitaler Technologien einen innovativen Ansatz zur Bewältigung aufkommender Risiken.

Der WTTC ruft daher zu kollektiven Maßnahmen zum Schutz der Wasserökosysteme auf. Der Aktionsrahmen für Wassermanagement lehnt indes »Einheitslösungen« ab und betont unter anderem, wie wichtig die angemessene Finanzierung für eine nachhaltige Zukunft des Tourismus sei.

Redaktion
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