Österreichischer Weinbauverband veröffentlicht Positionspapier
Im neuen Positionspapier »Bäuerliche Weinbaubetriebe in Österreich sichern« fordert der Weinbauverband vom zuständigen Bundesministerium rasche und wirksame Maßnahmen, um die Zukunft des österreichischen Weinbaus langfristig zu sichern.
Der rückläufige Weinkonsum, rekordhohe Produktions- und Betriebsmittelkosten, fehlender Bürokratieabbau, der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck, begrenzte Pflanzenschutzmöglichkeiten und die steigende Preissensibilität der Märkte würden die heimischen Weinbaubetriebe massiv unter Druck setzen. An der Präsidiumssitzung des Österreichischen Weinbauverbands wurde daher nun das neue Positionspapier »Bäuerliche Weinbaubetriebe in Österreich sichern« veröffentlicht, in dem der Verband rasche und wirksame Maßnahmen fordert.
»Unsere Winzerinnen und Winzer stehen vor einem enormen Spagat zwischen steigenden Produktionskosten und stagnierenden Marktpreisen«, so Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbands. »Gleichzeitig wächst der administrative Druck – das ist für viele Betriebe schlicht nicht mehr machbar und auch nicht leistbar.«
Vier zentrale Forderungen
Der Österreichische Weinbauverband formuliert in seinem aktuellen Positionspapier vier Kernforderungen: »Bürokratie abbauen – bäuerliche Weinbaubetriebe erhalten«, »Neue Impulse für den Weinmarkt setzen«, »Europäische Erfolge national umsetzen« und »Pflanzenschutz sichern – Ernten und Existenzen schützen«. »Wenn wir unsere kleinstrukturierten Betriebe nicht entschlossen unterstützen, riskieren wir, dieses wertvolle Erbe zu verlieren«, so Schmuckenschlager.
Der Österreichische Weinbauverband appelliert an das zuständige Bundesministerium, die Anliegen der Weinwirtschaft ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen rasch umzusetzen. Das Positionspapier »Bäuerliche Weinbaubetriebe in Österreich sichern« finden Sie hier.