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Österreichs Imker freuen sich über eine ertragreiche Honigernte

Honig

Nachdem die vergangenen Ernten eher schwach ausfielen, können sich die heimischen Imker:innen im Jahr 2026 über eine gute Honigernte freuen.

Die vergangenen Jahre waren für die österreichischen Imker:innen nicht gerade ertragreich. Umso erfreulicher, dass sich heuer eine Trendwende herauskristallisiert. Von den rund 7.500 Imker:innen in Oberösterreich heißt es, dass die Honigernte dieses Jahr besonders ertragreich ist und die Bienenvölker demnach mehr Honig produziert haben.

v.l. Theresa Frühwirth, LRin Langer-Weninger, Herbert Vitzthum, Konrad Sauerschnig.
© Charlotte Guggenberger/ Land OÖ
v.l. Theresa Frühwirth, LRin Langer-Weninger, Herbert Vitzthum, Konrad Sauerschnig.

Die günstigen Wetterbedingungen sind der Grund für diese ertragreiche Ernte. »Gute Trachtbedingungen und starke Bienenvölker haben maßgeblich zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen«, heißt es von der oberösterreichischen Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP). Demnach gab es keinen flächendeckenden Hagel und auch keinen zu starken Regen. So standen den Bienen die gesamte Saison über Blüten zur Verfügung.

Preis bleibt gleich

Etwa 25 Kilogramm Honig produziert ein Bienenvolk pro Jahr. In diesem Jahr gab es Spitzenerträge von bis zu 50 Kilogramm pro Bienenvolk. Am Preis wird das wohl wenig ändern: »Es gibt keinen Grund, heimischen Honig günstiger zu verkaufen. Die diesjährige Ernte ermöglicht es, Reserven aufzubauen. Niemand weiß, wie das nächste Honigjahr ausfallen wird«, betont Herbert Vitzthum, Präsident des OÖ. Landesverbandes für Bienenzucht.
Für die Imker:innen selbst neigt sich die Saison dem Ende zu, während für die Bienen der nächste wichtige Schritt folgt. In den kommenden Wochen schlüpfen nämlich die Winterbienen. Diese haben eine Lebensspanne von mehreren Monaten. So sichern sie das Überleben des gesamten Volkes während der kalten Jahreszeit.

Redaktion
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