Sanierungsverfahren: Traditionswirt »Hausmair« kämpft gegen Insolvenz
Der Eigentümer des Restaurants in Wien-Neubau rechnet sich gute Chancen aus, die Krise abzuwenden.
Während auf der einen Seite die Wiener Gastroszene boomt, müssen auf der anderen Seite immer mehr Restaurants und Wirtshäuser schließen. In den meisten Fällen sind konstant steigende Betriebserhaltungskosten, Personalkosten oder die Inflation die Ursache dafür. Im Fall des Traditionswirt »Hausmair« sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus – hier wurde die finanzielle Schieflage durch Forderungen eines ehemaligen Mitarbeiters verursacht. Nähere Infos sind derzeit nicht bekannt.
Obwohl die momentane Lage für den Gastronom Herbert Hausmair suboptimal wirkt, weigert er sich das als Niederlage zu betrachten und stellte einen Sanierungsplan auf. Wie er im Gespräch mit einer Tageszeitung erzählt, handelt es sich bei der Fortführung seines Betriebs um eine Herzensangelegenheit, daher möchte er das Wirtshaus trotz aller Herausforderungen erhalten.
Teil des Grätzels bleiben
Die Speisekarte des Traditonsbetriebs in der Lerchenfelderstraße umfasst zahlreiche Wiener Klassiker und Wildspezialitäten: vom klassischen Gulasch bis hin zu Wildschweinbratwurst – hier wird jeder fündig. So wie viele andere Betriebe steht auch »Hausmair« seit der Corona-Pandemie unter stetigem Druck. Viele Produkte, die früher deutlich günstiger waren, sind heute mehr als doppelt so teuer.
Da jedoch nicht alle Preissteigerungen an die Gäste weitergegeben werden können, wird der wirtschaftliche Spielraum zunehmend enger. Trotz allem hat der Wirt es sich zum Ziel gemacht, ein fester Bestandteil des siebten Bezirks und der Umgebung zu bleiben und gegen die Insolvenz anzukochen. Nach bisherigem Stand der Dinge wird der Betrieb des Traditionslokals regulär weitergeführt.
1070 Wien
Österreich
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