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»Spar Foodsalon« präsentiert Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen

SPAR
Lebensmittel
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Im Wiener Filmquartier gewährte Markus Kaser, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der »Spar«-Gruppe, Einblicke in zentrale Entwicklungen im Lebensmittelhandel.

Auch heuer ging der »Spar Foodsalon« im Wiener Filmquartier im 5. Bezirk über die Bühne und widmete sich zentralen Themen des Lebensmitteleinzelhandels. Im Fokus standen dabei insbesondere die wachsende Bedeutung der Eigenmarken, die Entwicklung des Geschäftsjahres, die Preisgestaltung im Handel sowie aktuelle Konsumtrends. Darüber hinaus wurden auch die Shrinkflation, die Auswirkungen der Umsatzsteuersenkung und die Entwicklung der Energiepreise intensiv diskutiert.

Mit Blick nach vorne zeichnen sich vor allem die Weiterentwicklung der Sortimente und vor allem aber auch die Digitalisierung als zentrale Zukunftsfelder ab. Gleichzeitig stellen zunehmende bürokratische Anforderungen und die politischen Entwicklungen den Handel vor spürbare Herausforderungen.

Eigenmarken und Konsumtrends

Markus Kaser präsentierte im Rahmen der Veranstaltung die wichtigsten Kennzahlen aus dem Geschäftsjahr 2025 und gab damit einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Spar-Eigenmarken. Diese spielen im Unternehmen eine zentrale Rolle: In Österreich werden rund 45 Prozent des Food-Umsatzes mit etwa 10.000 Artikeln erzielt. Das entspricht einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro und einem Wachstum von 6,5 Prozent im Vergleich zu 2024.

Kaser betonte, dass das Markensortiment einen wichtigen Wettbewerbsvorteil darstellen würde. Vor allem »S-Budget« und »Spar Vital« gelten als Wachstumstreiber. Er erklärte auch, dass sich das Unternehmen an den Social Media Trends als Impulsgeber orientiert – zum Vorzeigebeispiel wurde der Hype um den viralen Skyr-Proteindrink und die damit verbundenen Lieferengpässe. Hinsichtlich des kommenden Eurovision Song Contest werden auch eine neue Eiskaffee-Version und ein Energydrink von »S-Budget« auf den Markt kommen.

Digitalisierung und Bürokratie

Kaser ging außerdem auf die bald eintretende Umsatzsteuersenkung und die damit für den Handel verbundenen Hindernissen ein. »Da geht es nicht nur um die Verwirrung bei den Kund:innen, da kommen auch IT-Kosten im Millionenbereich auf uns zu. Ganz zu schweigen von den Etiketten, die händisch ausgetauscht werden müssen«, aus seiner Sicht würde eine Senkung der derzeit hohen Energiekosten alle Beteiligten entlasten – vom Lieferanten bis hin zum Endkonsumenten.

Wie sich die Preise im Lebensmitteleinzelhandel vor dem Hintergrund der angespannten politischen Lage in vielen Ländern künftig entwickeln werden, lässt sich derzeit nicht verlässlich vorhersagen. Aktuell sind weder Engpässe noch weitere Preissteigerungen spürbar. Dennoch kann eine solche Entwicklung für die Zukunft nicht vollständig ausgeschlossen werden.


 

Redaktion
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