»Wiki Wiki Poke« meldet Insolvenz an: Sieben Wiener Filialen müssen schließen
Die beliebte Bowl-Kette »Wiki Wiki Poke« muss alle Filialen in Österreich schließen. Grund ist die Insolvenz der PokeFlow GmbH, betroffen sind 46 Mitarbeiter:innen und zahlreiche Gläubiger:innen.
Die Restaurant-Kette »Wiki Wiki Poke« ist insolvent. Die Betreiberfirma PokeFlow GmbH, die sieben Filialen in Wien und eine in Graz betrieb, meldete Anfang Dezember Insolvenz an. Ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde am Handelsgericht Wien eröffnet. Ein geplanter Verkauf des Unternehmens konnte nicht umgesetzt werden.
Finanzielle Probleme
»Wiki Wiki Poke« brachte die hawaiianischen Poke Bowls nach Wien, die besonders zum Lunch beliebt waren. Dennoch konnten die Filialen den gestiegenen Betriebs- und Personalkosten, hohen Mieten und der wachsenden Konkurrenz durch andere Schnellrestaurants und Lieferdienste nicht standhalten.
Betroffene Mitarbeiter und Gläubiger
Von der endgültigen Schließung sind 46 Mitarbeiter:innen sowie derzeit 35 Gläubiger:innen betroffen. Weitere Gläubiger:innen können ihre Forderungen bis 13. Jänner 2026 über Creditreform anmelden. Die Gesamtverbindlichkeiten der PokeFlow GmbH belaufen sich auf rund 789.000 Euro.