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© Reda Laâfif

Das ist die beliebteste Gelateria der Schweiz 2026

Voting
Gelateria
Schweiz

Wo gibt es das beste Glace der Schweiz? Das aktuelle Falstaff-Voting zeigt, welche Gelaterias 2026 einen Besuch wert sind.

Glace ist längst mehr als Vanille, Erdbeere und Schokolade. In der Schweizer Gelateria-Szene wird geröstet, karamellisiert, frisch gebacken und experimentiert – mit regionalen Zutaten, überraschenden Kombinationen und viel Handwerk. Im aktuellen Falstaff-Voting um die beliebtesten Gelaterias der Schweiz 2026 mischen drei Betriebe ganz oben mit.

Platz 1: Eisladen

Im «Eisladen» geht es nicht einfach um Glace, sondern um richtig guten Geschmack. Was draufsteht, ist auch drin – und schmeckt danach. Dafür arbeitet das Team mit frischen, regionalen Zutaten und verzichtet auf künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe. Vieles entstehen in Handarbeit: Brownies werden frisch gebacken, Nüsse geröstet und karamellisiert, Bananen dürfen in Ruhe reifen, Karamell wird selbst gekocht und Vanilleschoten werden von Hand aufgeschnitten und sorgfältig ausgekocht. So entstehen intensive, eigenständige Sorten wie Weisse Schoggi mit Tonkabohne und Cashew, salziges Buttercaramel, Vanille oder Kokos-Sorbet auf Kokosmilchbasis. Dass der «Eisladen» längst mehr ist als nur eine Quartieradresse, zeigt auch prominenter Besuch: Sogar Zendaya hat hier schon Glace gegessen.

Platz 2: Maxsimo – Gelateria Naturale Creativa & more

«Maxsimo» springt bereits zum zweiten Mal in die Top 3 des Falstaff-Votings. Es sei eine besondere Auszeichnung, weil sie direkt von den Gästen kommt und den täglichen Einsatz für Qualität, Handwerk und Kreativität bestätigt. Besonders macht die Kreationen der kleinen Gelateria aus Düdingen die vollständig handwerkliche Herstellung: täglich frisch, ohne Fertigmischungen, künstliche Aromen oder industrielle Basen. Zu den beliebtesten Sorten zählen Pistacchio Salato, Nocciola Bio delle Langhe, Stracciatella 2.0, Bio Vaniglia dell’Uganda und Cioccolato del Perù sowie Sorbets aus saisonalen Früchten. Laufend entstehen neue Kreationen, darunter auch Gelati mit niedrigem glykämischem Index. Bekannt wurde Maxsimo zudem mit «Dedicato a te» – einer Kreation aus Zimtrahmglace mit Milch- und Gruyère-Doppelrahm, Freiburger Büscheli-Birne AOP, Absinth und Meringue de la Gruyère – die es bis ins Finale der Gelato World Masters in Las Vegas geschafft hat.

Simona und Massimiliano
Foto beigestellt
Simona und Massimiliano

Platz 3: Gelateria di Berna

Auch die «Gelateria di Berna» landet erneut in den Top 3. Für Mitgründer Hansmartin Amrein ist diese Auszeichnung vor allem eine Bestätigung für die gelebten Werte und den Weg, den das Team seit Jahren verfolgt. Gleichzeitig sei sie ein Ansporn, «noch spannender zu werden». Produziert wird frisch vor Ort – und oft entstehen die Ideen direkt aus dem Moment heraus. Bringt jemand einen Korb frischer Kirschen vorbei, gibt es am nächsten Tag Kirschensorbetto. Fordert jemand das Team heraus, aus Douglasien-Spänen ein Gelato zu machen, wird die Herausforderung angenommen. Diese Neugier und das handwerkliche Know-how prägen auch aktuelle Kreationen wie «Supertoskana», eine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Kolumnisten Max Küng. Inspiriert von seinem gleichnamigen neuen Roman, kombiniert die Sorte Feigen, Rosmarin und Miele Millefiori – und entführt geschmacklich in die Hügel zwischen San Gimignano und der Küste der Maremma.


Redaktion
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