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Eis, Eis, Traube: Warum dieses Sorbet die Sorte des Sommers wird

Rezept
Sommer
Eis

Was im letzten Sommer in Form gezuckerter und beschwipster Trauben für Furore sorgte, kommt jetzt als Sorbet zurück ins Gefrierfach.

Während in Spanien zwölf Trauben zum Jahreswechsel Glück bringen sollen, setzen wir hierzulande eher im Sommer auf die kleinen Früchte – und das nicht nur im Obstsalat. Nach den beschwipsten und gezuckerten Trauben des Vorjahres kommt jetzt eine neue, erfrischende Variante auf den Tisch: das Traubensorbet – fruchtig, leicht und überraschend schnell gemacht.

Die Idee ist dabei alles andere als neu: Schon in der Antike wussten sich die Menschen mit einer Art Ur-Sorbet zu erfrischen. In China, Persien und später auch im antiken Rom wurde – so berichten Überlieferungen – Schnee aus Bergen, Gletschern oder gefrorenen Seen herbeigeschafft, in speziellen Speichern aufbewahrt und mit Honig, Wein oder Fruchtsaft verfeinert. Eine frühe Form der Eiskunst – und ein aromatischer Vorläufer unseres heutigen Sorbets.

Schnell, natürlich, genial einfach

Für die moderne Variante braucht es zum Glück keinen »Kurierdienst«: Reife Trauben, ein Spritzer Limettensaft und ein leistungsstarker Mixer reichen völlig aus. Wer mag, rundet das Ganze mit etwas Honig ab – je nach gewünschter Süße. Die Zubereitung ist simpel: Trauben waschen, eventuell entkernen und einfrieren.

Sind sie ordentlich durchgefroren, kommen sie mit dem Limettensaft (oder einem Schluck Wasser) und optional einem Löffel Honig in den Mixer. Kurz pürieren – bei Bedarf mit etwas Wasser nachhelfen – und das Sorbet ist servierbereit. Da es sich nicht um ein klassisch gerührtes Sorbet handelt, lässt es sich schlecht auf Vorrat einfrieren. Am besten also frisch genießen – was dank vorbereiteter Trauben im Tiefkühlfach auch in unter fünf Minuten klappt.

 

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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