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© Shutterstock (Symbolbild)

ESC 2026-Favorit Dänemark: Traditionelle Gerichte und Signature Drinks

ESC 2026
Kulinarik
Skandinavien

Anlässlich des Song Contests 2026 werfen wir einen Blick darauf, was vom Favoritenland Dänemark aus kulinarischer Sicht erwartet werden darf.

Zum 70. Eurovision Song Contest treten heuer 35 Länder gegeneinander an. Falstaff wirft vorab einen Blick auf die heimlichen Favoriten – und deren kulinarische Besonderheiten. Nach Tschechien und Frankreich steht diesmal Dänemark im Fokus.

Für Dänemark geht Søren Torpegaard Lund mit dem Song »Før Vi Går Hjem« ins Rennen. Im Vorjahr erreichte seine Vorgängerin Sissal Platz 23. Ob es diesmal für mehr reicht, bleibt offen – live konnte Lund jedoch bereits überzeugen. Seine Leidenschaft fürs Theater entdeckte er schon früh, später wurde er als jüngster Bewerber an der Danish National School of Performing Arts aufgenommen und startete von dort seine Karriere als Songwriter und Solo-Künstler.

Ausflug in die Hygge-Küche

Ein Besuch Dänemarks lohnt sich aber nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten oder des berühmten Hygge-Gefühls, sondern auch kulinarisch. Wer sich bisher kaum mit der dänischen Küche beschäftigt hat, dürfte überrascht sein, wie vielfältig sie ist. Denn neben dem bekannten Smørrebrød gibt es noch einiges mehr zu entdecken – darunter Spezialitäten mit kuriosen Namen wie »verlorener Hase« oder »Wienerbrot«.

Traditionell kam in Dänemark vor allem das auf den Tisch, was der kurze Sommer hergab: viel Kohl, frischer Fisch und Fleisch. Brot spielte dabei schon immer eine zentrale Rolle und ist bis heute fester Bestandteil der Küche – teils sogar püriert als Zutat in Suppen. Heute ist die dänische Küche deutlich breiter aufgestellt: von deftigen Fleischbällchen über typische Fischgerichte aus Nord- und Ostsee bis hin zum beliebten Klassiker Hotdog. Auch bei den Getränken bleibt man den Wurzeln treu, etwa mit dänischem Bier.

Was kommt in Dänemark auf den Tisch?

Ein absoluter Klassiker der dänischen Küche ist Smørrebrød. Glaubt man den Überlieferungen, hat das belegte Brot schon seit dem 19. Jahrhundert seinen festen Platz. Ursprünglich war es deutlich üppiger und deftiger belegt, heute wird meist Roggenbrot verwendet, das eher dünn und fein belegt wird als in der ursprünglichen Variante. Ein weiteres typisches Gericht ist Øllebrød, eine sehr dicke Suppe aus Brotresten und dänischem Bier. Zur Zubereitung wird das Brot gemeinsam mit Bier in einem Topf erhitzt. Für die Süße kommen Zucker, Salz, Zitrone und Vanillezucker hinzu. Das Ganze wird bei niedriger Temperatur gekocht, bis das Brot weich ist. Anschliessend werden die Brotreste püriert und die Suppe mit einem untergerührten Ei verfeinert.

Nicht zu vergessen Frikadellen und die verschiedenen Hotdogs, die ebenfalls Teil der dänischen Küche sind – diese werden mit Röstzwiebel, Ketchup, Senf und Gewürzgurken serviert. Ebenfalls ein Fixstarter in der dänischen Küche ist das Nationalgericht Stegt flæsk, knuspriges Schweinefleisch mit Petersiliensauce und Kartoffeln. Die dänische Küche ist darüber hinaus noch etwas: Fischlastig. Austern, Krabben, eingelegter Fisch und weitere Fischspezialitäten kommen hier auf den Tisch.

Desserts und Drinks

Typische Desserts aus Dänemark sind unter anderem Æbleskiver, kleine kugelförmige Pfannkuchen, Rødgrød med fløde, ein fruchtiges Beerenkompott mit Sahne, sowie Koldskål oder die in Dänemark als Kanelsnegle bekannten Zimtschnecken sind sehr verbreitet. Sie passen perfekt zur typischen Kaffeekultur.

Und was landet im Glas? Zu den bekannten dänischen Signature Drinks zählen Akvavit, ein traditioneller Kräuter- und Kümmelschnaps, Gammel Dansk, ein herber Kräuterlikör, sowie Carlsberg Pilsner, eines der international bekanntesten Biere des Landes.

*Falstaff ist Medienpartner des Eurovision Songcontest 2026

Wir haben auch einige dänische Rezepte für Sie parat:

Redaktion
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