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ESC 2026 Favorit Tschechien: Traditionelle Gerichte und Signature Drinks

ESC 2026
Tradition
Küche

Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest laufen auf Hochtouren. Wir werfen schon jetzt einen Blick darauf, was in den Favoritenländern auf den Tisch und ins Glas kommt.

Vom 12. bis zum 16. Mai findet der Songcontest in der Wiener Stadthalle statt. Zum offiziellen Start des Wettbewerbs ist zwar noch ausreichend Zeit, trotzdem stehen insgeheim schon vereinzelte Favoriten fest – wie könnte man sich besser auf die Veranstaltung einstimmen als einen Blick in die Küche und ins Glas der inoffiziellen Favoriten zu werfen? In diesem Jahr sind die Blicke unter anderem gebannt nach Tschechien gerichtet. Das Land gilt als Favorit und Top-Einsteiger. Der Teilnehmer Daniel Zizka tritt mit dem Song »Crossroads« an, an dem Song erinnert nichts an klassische Song Contest-Lieder – das überzeugt und zeigt sich in den Wettquoten.

Was isst man in Tschechien?

Die tschechische Küche ist stark von der böhmischen Tradition geprägt und vor allem für ihre herzhaften, deftigen Speisen bekannt. Klassiker sind etwa Schweinsbraten mit Knödeln und Kraut oder Rinderbraten mit cremiger Sauce und Preiselbeeren. Doch auch vegetarische Gerichte haben ihren Platz – wie die Kulajda, eine cremige Kartoffel-Pilz-Suppe mit Sahne, pochiertem Ei und Dill. Wer möchte, kann sie mit zusätzlichem Gemüse noch leichter und vegetarischer variieren.

Ein weiterer Klassiker ist die Schweinshaxe, die meist in Bier und Kräutern mariniert wird und traditionell mit Brot sowie Beilagen wie Kren und Gewürzgurken serviert wird. Auch gebratene Ente mit Knödeln und Sauerkraut gehört in Tschechien zu den beliebten Gerichten. Fisch spielt insgesamt eine eher kleinere Rolle – abgesehen vom traditionellen Weihnachtskarpfen taucht er nur gelegentlich auf Speisekarten auf. Und natürlich darf Gulasch nicht fehlen: Obwohl es oft mit Ungarn verbunden wird, ist auch die tschechische Variante weit verbreitet. Sie ist in der Regel milder gewürzt, steht dem Original geschmacklich aber in nichts nach.

Dessertküche und Drinks

Was auf keinen Fall fehlen darf, sind die Desserts. Auch sie haben in der tschechischen Küche einen festen Platz und stehen den herzhaften Klassikern in nichts nach. Besonders beliebt sind süße Mehlspeisen wie Buchteln, Palatschinken oder Fruchtknödel, die häufig mit Powidl, Topfen oder frischen Früchten gefüllt und mit Zucker oder zerlassener Butter serviert werden.

Ein weiteres typisches Dessert ist Žemlovka – ein Auflauf aus älteren Brötchen, die in Scheiben geschnitten und mit Äpfeln, Mandeln und Rosinen geschichtet werden. Verfeinert mit Zucker und Zimt sowie einer Mischung aus Milch und Eiern wird das Ganze im Ofen gebacken. Serviert wird die Mehlspeise meist portionsweise, oft mit Vanillezucker bestreut, und sowohl als Dessert als auch als süßer Snack am Nachmittag genossen.

Und was landet im Glas? In den meisten Fällen Bier – besonders zu deftigen Mahlzeiten. Es wird hinter vorgehaltener Hand als Nationalgetränk gehandelt. Wer in Tschechien lieber nicht zu Bier greift, der kann schnell Kräuterschnaps in seinem Glas finden. Den könnte man nach den herzhaften Gerichten sicher als Verdauungshilfe brauchen.

*Falstaff ist Medienpartner des Eurovision Songcontest 2026

Um sich kulinarisch auf den ESC einzustimmen, haben wir eine Auswahl an Tschechischen Rezepten zusammengestellt:

Redaktion
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