ESC 2026-Favorit Griechenland: Traditionelle Gerichte und Signature Drinks
Mediterrane Aromen, viel Gemüse, Schafskäse und Kräuter: Falstaff zeigt, was in Griechenland traditionell auf den Tisch kommt.
Als eines der traditionsreichsten Länder im Wettbewerb schickt Griechenland auch 2026 wieder große Ambitionen ins Rennen: Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien tritt der Künstler Akylas mit dem Song »Ferto« an. Er setzte sich im nationalen Vorentscheid »Sing for Greece« gegen zahlreiche Konkurrent:innen durch und gilt bereits im Vorfeld als einer der aussichtsreichen Acts des Jahres.
Damit knüpft Griechenland an eine lange ESC-Tradition an – musikalisch oft geprägt von starken Melodien, mediterranen Rhythmen und einem Hauch Nostalgie. Genau diese Mischung spiegelt sich nicht nur auf der Bühne, sondern auch abseits des Scheinwerferlichts wider: in der griechischen Alltagskultur, vor allem aber in der Küche.
Was kommt in Griechenland auf den Tisch?
Wie in vielen Ländern beginnt auch in Griechenland der Tag mit einem Kaffee: ob mit Freddo Cappuccino, Espresso oder einem anderen Heißgetränk. Dazu gibt es oft griechischen Joghurt mit Honig, Nüssen und frischen Früchten – oder eine herzhafte »To-go«-Variante aus der Bäckerei. Am Wochenende, oder wenn mehr Zeit bleibt, darf das Frühstück auch üppiger ausfallen: mit in Olivenöl gebratenen Eiern, Feta, Oliven und Brot oder Zwieback.
Mittags kommt nicht selten Fasolada auf den Tisch, eine traditionelle griechische Bohnensuppe, meist vegetarisch und seit Generationen überliefert. Ebenfalls beliebt sind Kolokithokeftedes – würzige, vegetarische Bällchen aus Zucchini, Ei und Feta. Apropos Käse: Auch in der Tiropita spielt er die Hauptrolle. Der herzhafte »Kuchen« aus knusprigem Filoteig und aromatischer Füllung wird in Griechenland gelegentlich sogar zum Frühstück gegessen. Käseliebhaber:innen kommen ohnehin auf ihre Kosten – etwa mit Saganaki, einem festen Käse, der goldbraun gebraten, mit Likör flambiert und mit Zitronensaft verfeinert wird.
Absolute Spezialitäten der Landesküche
Mittags oder am späten Nachmittag greift man gerne zu Moussaka – einer der bekanntesten Spezialitäten Griechenlands. Das Gericht erinnert in der Zubereitung an eine Lasagne: Statt Teigblätter bilden Kartoffeln oder Auberginen die Basis, geschichtet mit einer würzigen Hackfleischsauce aus Lamm- oder Rindfleisch abgerundet durch eine cremige Bechamel-Sauce. Ebenfalls typisch für den Mittelmeerraum sind Dolmades: zarte Weinblätter, zu kleinen Röllchen gewickelt und meist mit einer Mischung aus Reis, Fleisch und Gewürzen gefüllt – es gibt aber auch vegetarische Varianten. Serviert mit Olivenöl und einem Spritzer frischem Zitronensaft, sind sie ein Klassiker der griechischen Küche.
Was wäre die griechische Küche ohne Souvláki? Die Spieße aus Lamm-, Hühner-, Rind- oder Schweinefleisch werden meist über Nacht mariniert und anschließend über offener Holzkohle gegrillt. Serviert werden sie in der Regel mit Tzatziki – einer der bekanntesten Beilagen des Landes. Auch gefülltes Gemüse hat in Griechenland einen festen Platz, etwa bei Yemista, den klassischen gefüllten Tomaten. Statt Tomaten kommen je nach Saison auch andere Gemüsesorten wie Auberginen zum Einsatz. Gegart in einer aromatischen Tomatensauce im Ofen, werden sie weich und nehmen eine goldbraune Farbe an. Die Füllung reicht von Reis, Gemüse und frischen Kräutern bis hin zu Varianten mit Hackfleisch.
Dessertküche und Drinks
Griechische Desserts sind bekannt für ihre ausgeprägte Süße und den hohen Honiganteil. In der traditionellen Nachspeisenküche kommen vor allem Filoteig, Nüsse, Honig, Zuckersirup und auch Joghurt zum Einsatz. Zu den beliebtesten Klassikern zählen Galaktoboureko, Baklava und Loukoumades – ebenso wie griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen. Neben Ouzo sind auch Raki, Tsipouro und Masticha fester Bestandteil der Genusskultur. Besonders Raki soll in Kombination mit Süßspeisen hervorragend harmonieren.
*Falstaff ist Medienpartner des Eurovision Songcontest 2026
Falstaff hat eine Auswahl an griechischen Rezepten parat: