Feine Perlen aus dem Diois: Die Sieger der Clairette de Die Trophy
Mit zarten Blütennoten, frischer Frucht und seiner alpinen Herkunft verkörpert »Clairette de Die« eine ganz eigene Stilistik. Die Winzerinnen und Winzer der Region gestalten ihren Weg in eine nachhaltige Zukunft mit Bio-Anbau und überraschenden Ideen im Glas.
Clairette de Die ist eine regionale Schaumwein-Spezialität aus dem Südosten Frankreichs, die Kennern schon lange ein Begriff ist – und nun auch neue Liebhaber für sich gewinnt. Mit einem Alkoholgehalt von meist nur sieben bis acht Prozent ist Clairette de Die besonders leicht, ohne an Aroma zu verlieren. Gelber Muskateller verleiht dem Schaumwein seine intensive Fruchtigkeit, während die Rebsorte Clairette Blanche Struktur und Finesse bringt. Und die sogenannte Methode Ancestrale, eine traditionelle Gärtechnik ohne Zuckerzusatz, sorgt für die natürliche Perlage.
Was einst schon die Römer schätzten, lebt heute in modernem Gewand weiter. Seit dem 26. März 1993 trägt das Weinbaugebiet offiziell das Qualitätssiegel Appellation d’Origine Contrôlée (AOC). Ob als erfrischender Aperitif oder als Begleitung zum Dessert – Clairette de Die ist ein echter Geheimtipp. Auch in Cocktails überzeugt Clairette de Die mit Fruchtigkeit und Leichtigkeit.
Ebenfalls seit 1993 bereichert auch eine trockenere, kraftvollere Variante das Repertoire der Appellation: der Crémant de Die. Dieser Schaumwein entsteht aus den weißen Rebsorten Clairette Blanche, Aligoté und Gelber Muskateller – ein prickelndes Pendant zum traditionell süßeren Clairette de Die.
Schaumwein trifft Zeitgeist
Einige Häuser der Region heben sich dabei besonders hervor – allen voran die Cave Jaillance. Eingebettet in die sonnige Landschaft der Drôme, ist Jaillance nicht nur Marktführer bei Clairette de Die, sondern auch eine treibende Kraft in Sachen Innovation. Ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit und Handwerk steht die Domaine des Muttes, ein biologisch zertifiziertes Weingut, im charmanten Ort Aurel. Hier entstehen aromatische Schaumweine, liebevoll bewirtschaftet auf kalkhaltigem Lehmboden. Auch die Cave Monge Granon zählt zu den festen Größen der Region. Seit 1985 vereinen die Familien Monge und Granon ihr Know-how auf 39 Hektar Rebfläche. Ihr Terroir, geprägt von steilen Lagen und dem Wechselspiel zwischen alpiner Frische und südlicher Sonne, verleiht den Weinen Finesse, Charakter – und jede Menge Persönlichkeit.
Top 3 Crémant de Die