Darum setzen immer mehr beim Frühstück auf Misosuppe
Die japanische Misosuppe etabliert sich auch bei uns zunehmend als Frühstücksalternative – und das aus ganz einfachen Gründen. Passend dazu präsentiert Falstaff ein Rezept im alpinen Stil von Spitzenkoch Andreas Döllerer.
Wir alle haben unser eigenes Morgenritual: die erste Tasse Kaffee oder Tee, ein Glas Wasser oder ein schneller Müsliriegel. Manche frühstücken reichhaltig, andere gar nicht – es gibt unzählige Wege, in den Tag zu starten. Doch aktuell sorgt ein eher ungewöhnliches Frühstück für Aufmerksamkeit: die Misosuppe. Auch wenn Social Media den Trend verstärkt, hat er seinen Ursprung nicht dort. In vielen asiatischen Ländern wie Japan, China, Thailand oder Indonesien gehört eine warme Suppe schon lange zum Frühstück. Und warum eigentlich nicht? Studien zeigen, dass Suppen länger satt halten, leichter verdaulich sind und dem Körper nachhaltige Energie liefern.
Gesundheitliche Vorteile
Miso selbst ist ein fermentiertes Sojaprodukt mit intensivem Umami-Geschmack, der als fünfte Geschmacksrichtung bekannt ist und für seine herzhafte, würzige Note geschätzt wird. Was zunächst eher nach Mittag- oder Abendessen klingt, kann sich tatsächlich auch für den Morgen eignen. Durch die Fermentation steckt Miso voller wertvoller Inhaltsstoffe, denen positive Effekte auf Psyche und Gesundheit zugeschrieben werden. Die Suppe wirkt entzündungshemmend und antioxidativ, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, unterstützt das Immunsystem und stärkt die Darmflora ähnlich wie Kimchi, Sauerkraut oder Kombucha.
Misosuppe zum Frühstück mag für viele zunächst ungewohnt wirken, doch die gesundheitlichen Vorteile sprechen für sich. Wer offen für Neues ist, könnte am Morgen also statt zum Müsli auch mal zur dampfenden Suppe greifen – vor allem für einen wärmenden Start in den Tag. Die Suppe kann nach Lust und Laune abgeändert oder auch mit Eiern, Champignons, Nudeln ergänzt werden. Je wonach einem am Morgen gleich der Sinn steht. Auch Falstaff hat ein Rezept für eine Miso-Suppe, allerdings mehr im alpinen Stil – aber das bedeutet nicht, dass sie nicht auch am Morgen genossen werden kann.