Hamburg: »Clouds« eröffnet mit neuem Küchendirektor wieder
Anderthalb Jahre war die beliebte Location in den Tanzenden Türmen an der Reeperbahn geschlossen. Ein Wasserschaden legte »Clouds Heaven’s Bar & Kitchen« still. Jetzt eröffnet das Restaurant, das eine Rooftop-Terrasse krönt, mit neuem Küchendirektor. Der ist in Hamburg kein Unbekannter.
Was ist spektakulärer als die Elbphilharmonie in Hamburg? Der Blick auf sie! Und es gibt wohl keinen beeindruckenderen Platz, von dem aus man das ikonische Architekturkunststück besser bewundern könnte als vom »Clouds«. Das Restaurant mit Bar an der Reeperbahn lag anderthalb Jahre im Dornröschenschlaf. Ein Wasserschaden war schuld – und die Handwerker, die viel zu lange brauchten, ihn zu beheben.
Jetzt hat das Restaurant mit Bar im 23. Stock der Tanzenden Türme auf St. Pauli frisch renoviert wiedereröffnet. Und auch die Dachterrasse wurde neu arrangiert. Statt Daybeds gibt es hier nun zusätzliche Sitzplätze an Hochtischen, von denen man einen weiten Blick auf Elbe, Hafen und große Teile von Hamburg hat.
Das Rad nicht neu erfinden
Und das »Clouds« präsentiert auch gleich eine bemerkenswerte Personalie: Michel Rinkert zeichnet sich ab sofort für die Kulinarik verantwortlich. Der gebürtige Elsässer, der seine Ausbildung in der damals mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten »Auberge du Cheval Blanc« in Lembach absolvierte, ist in Hamburg wohlbekannt. Unter seiner Regie entwickelten sich die Küchen des »Apples« im »Park Hyatt« im Levantehaus und die der Brasserie »Carls« vis à vis der Elbphilharmonie zu echten Publikumslieblingen.
Jetzt wird er seine Gäste zusammen mit Küchenchef Maurice Exner im höchstgelegenen Restaurant der Stadt in 105 Meter Höhe verwöhnen. Was sie erwartet: »Wir wollen gastronomisch das Rad nicht neu erfinden, stattdessen soll die Qualität der Produkte im Mittelpunkt stehen«, sagt Michel Rinkert, der als Küchendirektor der East Gruppe, zu der das »Clouds« gehört, fungiert.
In den Vordergrund
Klassische Gerichte und beliebte Favoriten sollen hier mit einem modernen Anspruch interpretiert werden. »Mal durch eine neue Präsentation, raffinierte Details oder unerwartete geschmackliche Akzente. Eine Lobster Roll bleibt eine Lobster Roll, erhält jedoch eine zeitgemäße Handschrift. Ein perfekt gereiftes Steak überzeugt durch ausgesuchte Qualität und präzise Zubereitung. In den kühleren Monaten werden dazu Schmorgerichte wie Rinderbäckchen ihren Platz auf der Karte finden«, verrät der Koch. Zurzeit erfreut eine leichte Bouillabaisse, eine Seezunge à la Meunière oder ein Chateaubriand die Gäste.
In den letzten fünf Jahren war Rinkert vor allem mit der Entwicklung neuer Hotel- und Gastronomiekonzepte beschäftigt. »Mir fehlte es aber zuletzt zunehmend, die neue Konzepte auch aktiv umzusetzen. Genau dieser kreative Teil meiner Arbeit hat mir immer große Freude bereitet: gemeinsam mit Teams Ideen zu entwickeln, Konzepte zum Leben zu erwecken. Als die Gespräche mit dem East begannen, war schnell klar, dass hier wieder genau das möglich ist.« Als Küchendirektor wird der gebürtige Franzose, der mit seiner Familie in Salzhausen bei Lüneburg lebt, auch zukünftige Projekte der East-Gruppe mitbetreuen.
20359 Hamburg
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