»Heineken« kauft Getränkeimperium in Mittelamerika
Der niederländische Braukonzern »Heineken« wagt den Sprung nach Mittelamerika. Für 3,2 Milliarden US-Dollar übernimmt er große Teile des Getränkegeschäfts von FIFCO.
Der niederländische Brauriese »Heineken« kauft sich nach Mittelamerika ein. Für rund 3,2 Milliarden US-Dollar übernimmt der Konzern das Getränke- und Einzelhandelsgeschäft der Florida Ice and Farm Company (FIFCO). Der Schritt soll das Wachstum in einer Region sichern, die als aufstrebender Markt für Bier und Softdrinks gilt.
Zum Paket gehören unter anderem die Biermarke Imperial, die Abfülllizenz für Pepsi-Produkte sowie Beteiligungen in Panama, Nicaragua und Guatemala. Weiters erwirbt Heineken 75 Prozent an der »Nicaragua Brewing Holding«, übernimmt das Geschäft in Panama vollständig und stärkt seine Präsenz in Guatemala. Außerdem gehen Einzelhandelsnetze, Abfüllanlagen und Vertriebsstrukturen von FIFCO in den Besitz von Heineken über. Der Deal steht noch unter Vorbehalt: FIFCO-Aktionäre und Aufsichtsbehörden müssen zustimmen. »Heineken« rechnet mit einem Abschluss in der ersten Hälfte des Jahres 2026.
Mit der Übernahme setzt der Konzern seine internationale Expansionsstrategie fort. Für Mittelamerika bedeutet der Einstieg eines der größten Brauereikonzerne der Welt mehr Kapital, mehr Marken und möglicherweise neue Dynamik im Wettbewerb um die durstige Kundschaft.