So gelingt der perfekte Krapfen: Unsere Top 5 Tipps
Krapfen backen ist eine Kunst – aber eine, die erlernt werden kann. Falstaff kennt einige Tricks, die hier Hilfestellung leisten können.
Luftig, locker und perfekt aufgegangen – mit einem goldbraunen Äußeren, einer fluffigen Mitte und der genau richtigen Menge an Füllung. So lieben wir den klassischen Krapfen! Besonders in der Zeit vor Fasching gibt es zwar keine »Krapfenknappheit«, doch die selbstgemachten sind einfach immer eine Spur besser.
Aber was tun, wenn der Krapfen zu Hause partout nicht gelingen will? Wenn er beim Frittieren zwar durch aber bei genauerer Betrachtung doch eine Spur zu dunkel ist? Oder schlimmer noch – wenn er gar nicht richtig durchbackt? Keine Sorge, selbst für die kniffligsten (Krapfen-)Probleme gibt es Lösungen. Falstaff hat sich nach den Top 5 Tipps für diese »Notfälle« umgesehen.
Tipp 1: Geduld ist gefragt
Wenn Krapfen nicht fluffig und luftig sind, kann das an einem zu ungeduldig behandelten Hefeteig liegen. Für perfekte Ergebnisse muss der Teig zweimal gehen: Nach der Zubereitung sollte er etwa eine Stunde ruhen, bis sich sein Volumen verdoppelt. Nach dem Ausstechen der Teiglinge brauchen diese nochmals ein paar Minuten Ruhe, bevor sie ins heiße Fett wandern.
Tipp 2: Die richtige Mitte finden
Außen verbrannt, innen roh – das ist ärgerlich und sollte vermieden werden. Wenn der Krapfen außen zu dunkel ist, ist entweder das Öl zu heiß oder der Krapfen wird zu lange frittiert. Um zu testen, ob das Frittierfett zu heiß ist, empfiehlt es sich, die Temperatur mit dem Stiel eines Kochlöffels zu testen. Bilden sich kleine Bläschen, ist das Fett zu heiß. Dieses sollte eine Temperatur von genau 170 Grad haben, dann fühlt sich der Krapfen wohl.
Auch beim Herausbacken sollte drauf geachtet werden, dass der Krapfen nicht zu lange im Öl bleibt, andernfalls wirkt sich das auf die Farbe und vor allem die Luftigkeit des Krapfens aus. So oder so die Mischung macht bekanntlich das Gift, daher sollte sowohl die Temperatur des Öls als auch die Frittierdauer nicht außer Acht gelassen werden.
Tipp 3: Warm füllen
Erst die Füllung macht den Krapfen zu einem echten Genuss. Damit das Befüllen problemlos gelingt, ist es am besten, den Krapfen noch im warmen Zustand zu füllen. So gelingt es nicht nur schneller und einfacher, es hat auch einen weiteren Vorteil: Das warme Gebäck nimmt die Marmelade besonders gut auf und wird dadurch herrlich saftig. Und mal ehrlich – gibt es etwas Besseres als einen noch warmen, frisch gefüllten Krapfen?
Tipp 4: Richtig füllen
Weil sie fast so wichtig ist, wie der Krapfen selbst, bleiben wir bei der Fülle – genauer gesagt, wo genau sie im Krapfen zu finden sein sollte. Zu wenig, zu viel, zu weit vorne oder zu weit hinten – mit der Marmelade im Krapfen scheint es immer schwierig zu sein, dabei gehört sie ausnahmslos in die Mitte. Eine einfache und schnelle Methode, das zu bewerkstelligen, könnte sein, die Marmelade-, Vanille-, oder Nougatfülle mithilfe einer Spitztülle und einem Dressiersack in den Krapfen zu füllen. Auch wenn hierfür der eine oder andere Anlauf nötig sein könnte, ist es eine einfache und schnelle Methode.
Tipp 5: Die Aufbewahrung
Nicht zuletzt spielt auch die richtige Aufbewahrung eine entscheidende Rolle, damit die Krapfen frisch und lecker bleiben. Grundsätzlich ist das Gebäck unkompliziert und lässt sich kühl und trocken lagern. Wichtig ist jedoch, sie nicht in Plastik zu verpacken, da sich darin Feuchtigkeit staut, die den Krapfen zum Schwitzen bringt und Schimmel begünstigt. Ideal sind stattdessen klassische Brotdosen oder auch Römertopfe, die die Süßspeise perfekt schützen. Wer Krapfen auf Vorrat backt, kann sie übrigens problemlos einfrieren – so bleiben sie länger genießbar.
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