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© Disco Pizza

Die besten Pizzas in Luzern

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Luzern

Wer sich durch die Pizzerien Luzerns probiert, entdeckt vor allem eines: eine erstaunliche Vielfalt an Teigstilen. Mal ist der Teig luftig und leicht, mal weich und elastisch, mal knusprig, mal mit mehr Biss. Von «Impasto Contemporaneo» über napoletanische und römische Interpretationen bis hin zu Detroit- und New-York-Style deckt Luzern fast jede Pizza-Vorliebe ab.

Disco Pizza Luzern

Bei «Disco Pizza» stehen gleich drei ikonische Pizzastile im Zentrum: Naples, Detroit und New York. Die «Naples-Style-Pizza» ist von der klassischen neapolitanischen Pizza inspiriert und hat einen luftigen, weich-elastischen Teig. Die Detroit Style Pizza ist rechteckig, hat einen saftigen Teig und eine karamellisierte Käsekruste. Neu auf der Karte steht die «XL-New-York-Style-Pizza», die als einzelnes Stück oder im Ganzen bestellt werden kann und an New Yorker Pizzerien sowie Kultserien wie «Friends» erinnert. Zu den grossen Gästefavoriten gehört die «Dirty Talk»: Teig im «Naples-Style» mit Tomatensauce, Mozzarella, Mascarpone und Pancetta und Basilikum. Passend zum Konzept tragen alle Pizzen Songtitel aus ikonischen Soundtracks der 80er-Jahre. Das Lokal an der Pfistergasse zieht das Konzept mit Neonlichtern und einer Discokugel an der Decke durch. Während aus den Lautsprechern Italo-Disco läuft, bereitet der Pizzaiolo die Pizzen mitten im Geschehen direkt vor den Augen der Gäste zu – ein Erlebnis, das über die Pizza hinausgeht.

discopizza.ch


La Bestia – Pizza e Aperitivo

Mit Valerio Nesci schwingt im «La Bestia» ein Pizza-Weltmeister die Pizzaschaufel. Er wurde 2018 beim «Super Campione World Cup Pizza» in Rom zum Weltmeister gekürt. Unter seiner Leitung entstand auch der «Signature-Teig» des Hauses: ein Pizzateig nach dem Prinzip des «Impasto Contemporaneo», also ein besonders luftiger und gut bekömmlicher Pizzateig mit besonders langer Reifezeit. Die Karte bietet eine grosse Auswahl an klassischen Pizzen. Zu dem sorgt eine wechselnde Monatspizza mit saisonalen Zutaten für Abwechslung. Zu den Höhepunkten zählt wohl die Pizza «La Bestia» welche mit Mozzarella Fior di Latte, Stracciatella di Burrata, gereiftem Rohschinken, Rucola, gelben Tomaten und Feigenbalsamico. Das Angebot wird durch eine elegante Ess-Bar ergänzt, in der das italienische Aperitivo mit Spritz, Franciacorta, Negroni und passenden Häppchen wie Pesce Fritto, Arancini und Bruschetta zelebriert wird. Das Lokal an der Morgartenstrasse verfügt zudem über grosszügige Aussensitzplätze mit Blick ins begrünte Vögeligärtli.

labestia-luzern.ch


Pizzeria da Marcello

Auf dem Areal der ehemaligen Teigwarenfabrik «Teiggi» in Kriens wird heute Pizza gebacken. In der «Pizzeria da Marcello» setzt man dabei auf den eigenen Pizza-Style. Die Pizzen sind weder klassisch römisch noch neapolitanisch, sondern liegen irgendwo dazwischen. Sie heben sich vor allem durch einen Teigrand, der etwas mehr Biss hat, und einen etwas dünneren und stabileren Teigboden hervor. So kann jedes Stück mühelos aus der Hand gegessen werden, ohne dass die Pizza zusammenklappt. Der Teig ruht dafür mindestens 48 Stunden, was die Aromen intensiviert und für eine gute Struktur sorgt. Neben den Klassikern sind besonders die saisonalen Pizzen beliebt, die vor allem bei der Stammkundschaft sehr gut ankommen. Auch im Gastraum zeigt sich die Handschrift des Hauses: ein kleines Lokal mit offener Küche, in der man dem Team direkt bei der Arbeit zusehen kann, kombiniert mit einem modernen, minimalistischen Interieur. Wer draussen sitzen möchte, findet auf dem kleinen Vorplatz zusätzliche Plätze.

damarcello.ch


Pastarazzi Himmelrich

Im «Pastarazzi Himmelrich» trifft neapolitanische Pizza auf einen eigenständigen Stil, der auf die Vorlieben der Gäste abgestimmt ist. Besonders ist der starke Fokus auf regionale Zutaten. Verwendet werden fast ausschliesslich Produkte aus der Schweiz, seit Kurzem sogar Schweizer Mehl aus Obwalden, dem Ursprungsort von «Pastarazzi». Der Teig ruht dabei mindestens 48 Stunden und wird im originalen Napoli-Holzsteinofen gebacken.

Bei den wechselnden Wochenpizzen setzt man auf saisonale Zutaten. Neben den Klassikern finden sich auch aussergewöhnlichere Kreationen auf der Karte, etwa die Pizza «From Hell», bei der Tomate, Fior di Latte, scharfe Salami, Jalapeños und Mascarpone zu einer spannenden Kombination zusammenkommen. Wer den Foodtrend der Gnocchi-Pizza-Bowl schon lange ausprobieren wollte, ist hier genau richtig: Serviert werden hausgemachte Gnocchi mit Tomatensauce und Käse in einer Bowl aus Pizzateig. Mit seiner lockeren Art ist das «Pastarazzi Himmelrich» im Neustadtquartier fest verankert und heute sowohl Restaurant als auch Treffpunkt zugleich.

pastarazzi.ch


Osteria Valle di Zerz

In der «Osteria Valle di Zerz» werden Pizzen mit viel Erfahrung und einer klaren Handschrift zubereitet. Der Pizzaiolo Lorenzo stammt aus Sizilien und kann auf über 40 Jahre Erfahrung zurückblicken. Über die Jahre hat er seinen eigenen Stil entwickelt. Es ist eine Mischung aus römischer und neapolitanischer Pizza, deren Teig weder zu trocken noch zu gummig ist. Der Teig ruht dabei mindestens 24 Stunden im Kühlhaus. Die Reifezeit ist für das Team von zentraler Bedeutung, denn eine gute Pizza braucht Zeit. Besonders empfehlenswert ist die klassische «Pizza Margherita», an der sich die Qualität einer guten Pizza immer besonders gut zeigt. Ebenfalls beliebt sind die «Calabrese» mit scharfer Salami und die «Pizza Italia» mit Rohschinken, Cherrytomaten und Rucola. Das Konzept der Osteria an der Spitalstrasse in Luzern ist bewusst klassisch gehalten: eine kleine, persönliche Osteria, in der der Genuss im Vordergrund steht. Die Gäste sollen hier ohne Zeitdruck essen, ankommen und ein Stück italienische Kultur erleben.

valledizerz.ch

© Jürgen Zerza

Corinne Husmann
Corinne Husmann
Autorin
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