Ruinart präsentiert neues Besucherzentrum in Reims
Erste Einblicke: Die Maison Ruinart enthüllt ihr renoviertes Besucherzentrum an der ikonischen Adresse, der Rue des Crayères 4 in Reims, das das kulturelle Terroir des ältesten Champagnerhauses verkörpert.
Nach dreijähriger Bauzeit ist die Renovierung des Besucherzentrums von Ruinart in der Rue des Crayères 4 abgeschlossen. Das Champagnerhaus präsentiert damit eine neue, aufgeklärte Vision für seinen historischen Standort in Reims, der eine fast 300-jährige Geschichte erzählt. Das neue Besucherzentrum soll dabei die verschiedenen Facetten des Ruinart-Universums verkörpern.
Angetrieben von der gleichen Vision, die die Familie Ruinart dazu veranlasste, sich in der Rue des Crayères 4 niederzulassen, wird hier eine neue Erlebniswelt eröffnet, deren Herzstück ein Pavillon des japanischen Architekten Sou Foujimoto ist, der nach dem Gründer Nicolas Ruinart benannt wurde. Optisch soll der moderne Pavillon mit einer Glaswand und einem asymmetrischen Dach an eine Champagnerblase erinnern, das dem historischen Ruinart-Gebäude gegenübersteht.
Im Inneren setzt Innendesigner Gwenaël Nicolas das Thema Seifenblasen mit Glasblasen von Atelier Barrois fort. Eingebettet ist das Gebäude in einen frei zugänglichen Skulpturengarten von Landschaftskünstler Christophe Gautrand mit besonderen Auftragsarbeiten von NILS-UDO, Jeppe Hein, Henrique Oliveira, Cornelia Konrads.
Das Anwesen in der 4 Rue des Crayères, Quintessenz des Geistes von Ruinart, wurde einer Metamorphose unterzogen, die ganz der Vision des Hauses entspricht. In diesem geschichtsträchtigen Ambiente, wo Natur, Kultur, Historie und Savoir-faire eng verwoben sind, gehen Tradition und Moderne miteinander Hand in Hand.
– Frédéric Dufour, Präsident des Maison Ruinart
Die Besucher:innen sollen sich in dem neuen Bauwerk frei bewegen können, um die verschiedenen Bereiche und Verkostungsmöglichkeiten entdecken zu können. Installationen zeitgenössischer Kunstschaffender interagieren mit natürlichen und historischen Elementen. Ausserdem werden renommierte Küchenchefs originelle Pairings aus Speisen und Champagner präsentieren.
Mit natürlichen, biologisch erzeugten Materialien, Regenwassernutzung, Dachbegrünung, verstärkter Isolierung und Glas mit UV-Schutz erfüllt das Projekt von Sou Fujimoto alle Kriterien für den französischen HQE-Standard (High Quality Environmental) in der Architektur. Zudem haben viele lokale Handwerker zum Projekt beigetragen, wie Léon Noël. Der gelernte Steinmetz aus Reims hat mit seiner Firma – vom Steinbruch bis hin zur Installation – an der Verwirklichung des Gebäudes mitgewirkt.
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Frankreich