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Stiftung Warentest: Mit welchem Airfryer gelingen die besten Pommes?

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Heißluftfritteusen sind die schnellen, fettarmen Helfer in der Küche – doch welche Modelle liefern wirklich knusprige Pommes? Stiftung Warentest hat 20 Geräte getestet und zeigt, welche Airfryer auch bei kleineren Budgets überzeugen.

Heißluftfritteusen sind längst nicht mehr nur ein Hype – sie haben sich als praktischer Küchenhelfer etabliert. Besonders beliebt sind sie bei der Zubereitung von Pommes frites, die dank der zirkulierenden Heißluft knusprig und goldbraun werden sollen – ganz ohne viel Fett. Doch wie gut schneiden die Modelle im Vergleich ab? Stiftung Warentest hat 20 Heißluftfritteusen getestet und dabei vor allem den Pommes-Backtest unter die Lupe genommen.

Die große Frage, die sich beim Testen der Heißluftfritteusen immer wieder stellt: Werden die Pommes wirklich so knusprig wie beim traditionellen Frittieren? Die Antwort fällt größtenteils positiv aus. Die besten Geräte aus dem Test liefern Pommes, die außen knusprig und innen saftig bleiben – ganz ohne die Fettmenge, die man bei herkömmlichem Frittieren benötigt. Besonders in der Kategorie der günstigen Geräte zeigt sich, dass die Heißluftfritteusen mit wenig Aufwand sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielen können.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Der Gourmetmaxx 04782 schneidet in der Pommes-Zubereitung sehr gut ab. Mit seinem Garraum und der Drahtkorb-Technologie ermöglicht er eine gleichmäßige Bräunung der Pommes, was zu einem besonders knusprigen Ergebnis führt. Für einen Preis von nur rund 125 Euro bietet er eine exzellente Leistung in Bezug auf die Zubereitung von Pommes, auch wenn er im Energieverbrauch nicht ganz so sparsam ist wie andere Modelle.

Auch die Modelle Cosori CP158-AF und Ninja Double Stack SL400EU sollte man sich näher anschauen. Beide Geräte liefern knusprige Pommes mit minimalem Ölanteil und sind einfach zu bedienen. Die Cosori CP158-AF, für etwa 140 Euro erhältlich, hat im Test besonders bei der Zubereitung von Hähnchen und Pommes punkten können. Und erzielt dabei ein »gut« in der Gesamtbewertung, was es zu einer empfehlenswerten Wahl für Pommes-Liebhaber macht. Ein Nachteil: Die Geräuschentwicklung der Cosori CP158-AF wird als relativ hoch eingeschätzt.

Das Ninja Double Stack SL400EU, das mit etwa 230 Euro im mittleren Preissegment liegt, bietet gleich zwei Garräume, sodass auch größere Portionen Pommes oder andere Lebensmittel gleichzeitig zubereitet werden können. Besonders die gleichmäßige Bräunung der Pommes und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen es zu einem Favoriten im Test. Doch auch dieses Modell hat seine Schwächen: Die Handhabung ist etwas komplexer als bei günstigeren Geräten.

Preise und Performance im Vergleich

Die Stiftung Warentest hat ebenfalls festgestellt, dass nicht nur die Qualität der Pommes, sondern auch der Preis eine große Rolle bei der Wahl des passenden Airfryers spielt. Günstige Modelle wie der Russell Hobbs Satisfry Air 26510-56 (rund 80 Euro) liefern zwar gute Ergebnisse, können bei der gleichmäßigen Bräunung jedoch nicht ganz mit den teureren Geräten mithalten. Wer vor allem auf knusprige Pommes Wert legt, sollte bereit sein, etwa 125 bis 200 Euro zu investieren.

Ein weiterer Punkt, der bei der Wahl der richtigen Heißluftfritteuse berücksichtigt werden sollte, ist der Stromverbrauch. In der Stiftung Warentest wurde berechnet, wie viel Strom die Geräte im Jahr verbrauchen – und es gibt klare Unterschiede. Der Philips HD9880/90 etwa (ca. 300 Euro) ist im Vergleich zu günstigeren Geräten deutlich sparsamer im Energieverbrauch. Wer also nicht nur an der Qualität der Pommes interessiert ist, sondern auch auf die Betriebskosten achten möchte, sollte sich für ein energiesparendes Modell entscheiden.

Für ihren Test kaufte die Stiftung Warentest 20 Heißluftfritteusen aus dem Handel, darunter 15 Modelle mit einem Garraum und fünf mit zwei getrennten Garräumen. Die Prüfung erfolgte durch drei Fachleute. Die angegebenen Preise stammen aus dem November 2024. Alle Details finden Sie hier.


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