Warum Mozzarella-Wasser Gold wert ist – und wie man es in der Küche einsetzt
Neben Pastawasser, Brotresten und Parmesanrinde lohnt es sich auch, beim Mozzarella-Wasser zweimal zu überlegen, bevor man es wegschüttet.
Mozzarella lieben wir alle – auf der Pizza, im Salat oder einfach pur. Aber was ist mit dem Wasser, in dem der Käse schwimmt? Das Mozzarellawasser landet meistens direkt im Ausguss, dabei steckt darin richtig viel Geschmack. Anstatt es wegzuschütten, kann man es zum Beispiel für Saucen, Teige oder sogar Suppen verwenden. Wer das einmal ausprobiert, wird überrascht sein, wie geschmackvoll die Gerichte dadurch werden.
Gleich vorweg: Die Flüssigkeit, in der der Mozzarella schwimmt, ist nicht einfach nur Wasser. Zwar besteht die Flüssigkeit größtenteils aus Wasser, aber sie enthält auch wertvolle Vitamine wie B1 und B2, Mineralstoffe wie Eisen und Calcium und Aromen, die dem Mozzarella seinen Geschmack verleihen.
Vom Pizzateig bis zu Saucen und Eintöpfen
Welche Gerichte bieten sich dafür an? Tatsächlich eignet sich das Mozzarella-Wasser wunderbar für Suppen, Saucen, Eintöpfe und vorher eher zurückhaltend sein, da das von Natur aus salzige Wasser die Sauce sonst schnell zu salzig werden lässt. Und auch wenn es zunächst etwas »abenteuerlich« klingt: Selbstgemachter Pizzateig kann ebenfalls mit der Flüssigkeit angesetzt werden. Dabei sollte man allerdings die Salzmenge im Rezept im Blick behalten, da das Mozzarella-Wasser bereits salzhaltig ist. Überschüssige Flüssigkeit lässt sich zudem hervorragend in Salatdressings oder Grillmarinaden verarbeiten. Unabhängig davon, wofür man das aromatische Wasser letztendlich nutzt – wegschütten muss man es auf jeden Fall nicht.