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© Lena Staal

Weihnachten zum Reinbeißen: Lebkuchenwürfel mit Marillenfülle

Rezept
Backen
Weihnachten

In Herz- oder Brezelform ist das saisonale Gebäck bekannt und beliebt. Als Würfel mausert es sich zu einem eleganten Winterdessert.

Lebkuchen und Weihnachten gehören zusammen wie kein anderes Duo. Wer ihn perfekt weich und aromatisch genießen will, beginnt am besten schon vier bis sechs Wochen vorher mit dem Backen. Kleiner Hinweis am Rande? Das winterliche Gebäck gilt als heikle Angelegenheit und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn das Experiment gelingt, lohnt sich der Arbeitsaufwand allerdings umso mehr.

Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich aus Lebkuchen ein richtiges Winterdessert zaubern. Zuerst wird ein Lagerteig aus Honig, Glukosesirup, Wasser, Zucker sowie Roggen- und Weizenmehl zubereitet, der bereits mehrere Monate vorher angesetzt und kühl gelagert werden kann.

Kurz vor dem Backen entsteht aus Eiern, Salz, Lebkuchengewürz und Mehl der Gewürzteig, der gemeinsam mit dem Lagerteig zu einem aromatischen Lebkuchenteig verschmilzt – die Basis für die Würfel. Nachdem der Teig etwas geruht hat, werden die Platten gebacken, mit heißer Marillenmarmelade bestrichen und aufeinandergelegt. Anschließend entstehen aus dem fertigen Teig kleine Würfel, die in dunkle Schokolade getaucht und mit feinen Fäden weißer Schokolade dekoriert werden – ein elegantes Winterdessert voller Geschmack und Festtagsstimmung.

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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