Zum Inhalt springen
Symbolbild © Shutterstock AI

Argentinien vs. England: Welche Küche hat die besseren Klassiker?

Argentinien
England
WM26

Das Duell der beiden Länder entscheidet sich heute auf dem Fußballplatz – doch auch abseits des Rasens gibt es spannende Unterschiede. Welche Küche hat im kulinarischen Vergleich die Nase vorn?

Heute steht das zweite – für manche vielleicht lang erwartete – Halbfinale der diesjährigen Weltmeisterschaft an: Argentinien trifft auf England. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch kulinarisch könnten die beiden Länder unterschiedlicher kaum sein. Während noch offen ist, wer den Einzug ins Finale schafft, wirft Falstaff bereits einen Blick auf die Küchen beider Nationen und vergleicht, welche Spezialitäten und Traditionen aus gastronomischer Sicht die Nase vorn haben.

Argentinien:

Die argentinische Küche erzählt viel über die Geschichte und die Vielfalt des Landes. Neben den Einflüssen aus Italien und Spanien, die sich etwa in Gerichten wie Milanesa Napolitana, Empanadas oder süßen Spezialitäten zeigen, ist Argentinien vor allem für seine Grillkultur bekannt. Das Asado gehört dabei fest zur kulinarischen Tradition des Landes: Fleisch wird langsam über offenem Feuer oder heißer Glut gegart – und das gemeinsame Grillen ist weit mehr als nur eine Zubereitungsart, sondern ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens.

Kaum ein Gericht steht dafür besser als Carne Asada. Hochwertige Rindfleischstücke werden langsam über Feuer oder Glut zubereitet, wodurch sie ihr typisches Aroma und eine zarte Konsistenz entwickeln. Gewürzt wird meist bewusst zurückhaltend – oft reicht etwas Salz, damit der natürliche Geschmack des Fleisches im Mittelpunkt bleibt. Dazu werden häufig Chimichurri, Salate, gegrilltes Gemüse oder Brot serviert.

England:

Auch die englische Küche ist von ihrer langen Geschichte und kulturellen Einflüssen geprägt. Roast Beef, Shepherd’s Pie oder auch der Frühstücksklassiker Baked Beans gehören bis heute zu den bekanntesten Spezialitäten des Landes und sind fester Bestandteil der englischen Esskultur – auch wenn sie manchmal für gerümpfte Nasen sorgen. Auch internationale Einflüsse haben ihren Weg in die englische Küche gefunden – besonders indische Aromen und Gewürze sind hier vertreten.

Ein Gericht, das wie kaum ein anderes für England steht, ist Fish and Chips. Der Klassiker aus knusprig frittiertem Fisch und goldbraunen Kartoffelscheiben entwickelte sich rund im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Alltagsgericht und ist bis heute eng mit der britischen Esskultur verbunden. Serviert wird Gericht traditionell in einer zusammengerollten Zeitung mit Salz und Essig. Nicht zu vergessen die beliebte Sauce Tartare am Rande. Für viele Tourist:innen steht bei einem Englandbesuch das Genießen von traditionellen Fish and Chips auf der Liste – und das aus gutem Grund.

Falstaff hat noch weitere Rezepte, die die Länder repräsentieren parat – viel Spaß beim Nachkochen:

Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12