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Gurkenwasser: Die geheime Superkraft aus dem Glas

Resteverwertung
Gurke

Oft wird es weggeschüttet, dabei steckt im Gurkenwasser überraschend viel Aroma. Ob in der Küche, an der Bar oder sogar als kleiner Alltagshelfer – die salzige Flüssigkeit kann weit mehr, als man ihr zutraut.

Was tun mit dem Rest im Gurkenglas? Viele schütten ihn achtlos in den Ausguss – dabei steckt im Gurkenwasser weit mehr als nur salzige Flüssigkeit. Wer es clever nutzt, entdeckt einen wahren Allrounder in der Küche und im Alltag.

Weniger Foodwaste

Die Mischung aus Essig, Salz und Kräutern ist ein konzentriertes Aromapaket, das sich vielseitig nutzen lässt. In der Küche verleiht ein Schuss Gurkenwasser Suppen oder Eintöpfen eine feine Säure, Kartoffelgerichte wie Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln bekommen dadurch mehr Frische, und Saucen und Dips wie Remoulade oder Mayonnaise wirken leichter und spannender. Auch als Marinade für Fleisch oder Fisch ist Gurkenwasser interessant: Es macht das Fleisch zart und bringt Würze, ohne den Eigengeschmack zu überdecken.

Barkeeper’s little secret

Einige Barkeeper:innen schwören schon länger darauf: Gurkenwasser bringt Drinks eine unverwechselbare Note. Ob im klassischen Bloody Mary oder als erfrischender Twist im Gin Tonic – die salzig-säuerliche Würze kann Schärfe und Süße ausbalancieren. Wer es wagt, findet darin sogar eine alkoholfreie Alternative zu Bitters oder Essenzen.

Kleine Wohltat für den Körper

Und selbst abseits von Küche und Bar ist Gurkenwasser nicht nutzlos. Wegen seines Salz- und Mineralstoffgehalts gilt es als kleines Hausmittel, das nach dem Sport – oder sogar einer Partynacht – beim Auffüllen des Elektrolythaushalts helfen und bei Muskelkrämpfen und Sodbrennen lindernd wirken kann. Ob es bei jedem funktioniert, bleibt dahingestellt – ein Versuch lohnt sich in jedem Fall.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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