Zum Inhalt springen
© Shutterstock (Symbolbild)

Kalte Suppen im Sommer: Perfekt an heißen Tagen

Suppe
Sommer

Im Süden Europas gehören kalte Suppen wie Gazpacho an heißen Tagen fest dazu – und das nicht ohne Grund. Sie sind unkompliziert, stärkend und ideal für Arbeitstage in der Sommerhitze.

Kalte Suppen und insbesondere der bekannte Klassiker Gazpacho haben eine lange Tradition. Ihre Ursprünge liegen im Süden der Iberischen Halbinsel, wo Bauern bereits vor Jahrhunderten aus einfachen Zutaten wie Brot, Olivenöl, Knoblauch, Essig und Wasser eine sättigende Mahlzeit zubereiteten. Bereits diese frühe Form diente einem Zweck: Sie war unkompliziert, stärkend und ideal für lange Arbeitstage in der Sommerhitze.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Rezept weiter. Vor allem im 16. Jahrhundert, als Tomaten und Paprika nach Europa kamen, erhielt Gazpacho ihr heutiges Gesicht – inklusive der charakteristischen roten Farbe. In Andalusien wurde sie schließlich zu einem festen Bestandteil der Alltagsküche: kühl serviert, aromatisch und angenehm leicht.

Nicht nur in Spanien

Die Idee der kalten Suppe ist jedoch keineswegs auf Spanien beschränkt. Auch in anderen Regionen der Welt finden sich ähnliche Traditionen: von osteuropäischen kalten Suppen wie Borschtsch oder Okroschka. Überall war der Grundgedanke derselbe: eine erfrischende, nährstoffreiche Mahlzeit zu schaffen, die ohne aufwendiges Kochen auskommt und den Körper im Sommer so wenig wie möglich belastet. So steht Gazpacho heute nicht nur für ein einzelnes Gericht, sondern auch für eine kulinarische Idee, die zwar aus der Not heraus entstanden ist – sich aber über Jahrhunderte hinweg in vielen Kulturen der Welt etabliert hat.

Kein Fauxpas, sondern ein Sommer-Muss

In unseren Breitengraden gilt oft, dass Suppe am besten heiß serviert wird. Im Sommer darf diese Regel ruhig gebrochen werden. Wenn die Temperaturen steigen, sind Gazpacho und Co. oft genau das Richtige. Der Körper braucht schließlich auch an heißen Tagen ausreichend Flüssigkeit sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Gekühlte Suppen bieten hier einen idealen Mittelweg: Sie erfrischen, sind leicht verdaulich und versorgen den Organismus gleichzeitig mit wertvollen Nährstoffen. Je nach Zutaten können sie zudem helfen, den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten. Ein weiterer Pluspunkt: Viele Varianten lassen sich unkompliziert im Mixer oder mit dem Pürierstab zubereiten – ganz ohne langes Kochen oder zusätzliches Schwitzen am Herd.

Falstaff hat dazu einige aromatische Sommerrezepte zusammengestellt – viel Spaß beim Nachkochen

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
Mehr zum Thema
1 / 12