Schokoladenbruch selber machen
Ob bunt mit Streuseln, Beeren oder klassisch mit Nüssen – Falstaff hat die Anleitung für hausgemachten Schokoladenbruch.
Schokoladenbrüche sehen immer aus wie kleine Kunstwerke: bunt, manchmal chaotisch – aber jedes Stück ein echtes Unikat. Oft werden sie von geübten Patissiers hergestellt, die mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung arbeiten – aber der Clou ist: Sie lassen sich genauso gut zu Hause herstellen, oft viel einfacher, als man denkt.
Als Basis dient geschmolzene Schokolade, ganz nach Geschmack aus Zartbitter-, Vollmilch- oder weißer Schokolade. Besonders schön wird es, wenn mehrere Sorten kombiniert oder leicht miteinander verstrichen werden. Bei den Toppings darf man sich richtig austoben: Nüsse wie Mandeln, Pistazien oder Haselnüsse gehören zu den Klassikern, genauso wie Cranberries, gefriergetrockneten Erdbeeren oder Orangenschalen. Wer es verspielter mag, greift zu Streuseln, Mini-Marshmallows oder Zuckerperlen. Für den besonderen Twist sorgen allerdings Meersalz, Kakaonibs, Gewürze wie Zimt oder sogar Chili.
Schritt für Schritt
Wer sich dem Projekt Schokoladenbruch in den eigenen vier Wänden widmen möchte, sollte ein paar Dinge beachten. Zunächst wird die Schokolade ausgepackt und auf einem Backblech bei niedriger Temperatur im Ofen erwärmt. Wichtig: Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein – die Schokolade soll nur langsam warm werden und schön geschmeidig schmelzen, damit sie nicht verbrennt. Alternativ kann die Schokolade natürlich auch im Wasserbad geschmolzen werden. Dabei gilt zu bedenken, dass Weiße, Vollmilch- und Zartbitterschokolade unterschiedliche Schmelzpunkte haben. Wer also einen Marmoreffekt erzielen möchte, kann die Sorten anfangs einzeln schmelzen und anschließend vorsichtig miteinander vermischen.
Anschließend wird die flüssige Schokolade auf dem vorbereiteten Backblech verteilt. Danach kommen die Toppings ins Spiel Die Dekoration wird vorsichtig auf die noch weiche Schokolade gesetzt – kleine Unregelmäßigkeiten machen jeden Bruch einzigartig und verleihen ihm den typischen, handgemachten Charme.
Sobald alles dekoriert ist, muss die Schokolade vollständig aushärten – idealerweise bei Zimmertemperatur. Geduld lohnt sich: Zu schnelles Kühlen kann die Schokolade brüchig machen oder den Glanz nehmen. Danach wird die Tafel in Bruchstücke geteilt, und schon hat man kunstvolle, selbstgemachte Schokoladenbrüche, die (hoffentlich) fast so aussehen, als hätte ein Patissier Hand angelegt – dabei sind sie überraschend einfach zu Hause herzustellen und eignen sich perfekt als süßes Geschenk oder auch einfach für den persönlichen Heißhunger auf Süßes.