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Vom Palast aufs Feld: Ex-Queen-Koch eröffnet Spargelsaison in Darmstadt

Spargel
Hessen
Gemüse

Vom Schloss Windsor auf den hessischen Acker: Ein ehemaliger Koch der Queen setzt zum Start der Spargelsaison auf Nähe zur Region – und einen Hauch britischer Eleganz.

In Darmstadt wurde die Spargelsaison offiziell eröffnet  – und zwar mit einem Koch, dessen beruflicher Weg weit über Hessen hinausführt. Stefan Pappert, gebürtiger Fuldaer und heute in London tätig, stand in Südhessen für rund 100 Gäste am Herd und brachte dabei Erfahrungen aus der Spitzenküche des britischen Königshauses mit.

Pappert war mehrere Jahre im Umfeld der Küchen auf Schloss Windsor tätig und arbeitete dort als »Chef to the Royal Household«. In dieser Zeit kochte er für Bankette und bewegte sich im direkten Umfeld von Queen Elizabeth II.. Seine Laufbahn führte ihn darüber hinaus auch in andere internationale Kontexte, etwa zum FC Arsenal sowie zur englischen Nationalmannschaft. Auch soziale Projekte, unter anderem gemeinsam mit Mesut Özil, gehören zu seinem beruflichen Umfeld.

Vom Acker auf den Teller

Zum Auftakt der Spargelsaison widmete sich Pappert dem Produkt in unterschiedlichen Ausprägungen: als Fingerfood, im Crêpes-Mantel mariniert und in klassischer Form als Spargelspitzen mit Pfeffer-Hollandaise. Der Fokus lag dabei klar auf dem Produkt selbst – saisonal, regional und ohne überflüssige Inszenierung.

»In Hessen kann man direkt vom Acker auf den Teller essen«, sagte Pappert gegenüber der dpa und brachte damit seinen Ansatz auf den Punkt: kurze Wege, klare Produkte, präzise Umsetzung.

Seine Küche verbindet dabei zwei Perspektiven: die technische Präzision und Struktur einer royalen Küchenorganisation mit der unmittelbaren Nähe zur regionalen Erzeugung. Gerade im Spargel zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich – ein Produkt, das von seiner Frische lebt und wenig Eingriffe benötigt, um zu überzeugen.


Redaktion
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