Wo Spitzenköche essen gehen: Alain Weissgerber und Barbara Eselböck im Talk
Spitzengastronomen Barbara Eselböck und Alain Weissgerber verraten im Falstaff-Gespräch, auf welche kulinarischen Gaumenfreuden sie nicht verzichten möchten.
Alain Weissgerber (57) stammt ursprünglich aus dem Elsass. Seit 2014 betreibt er mit Barbara Eselböck den legendären »Taubenkobel« in Schützen, einst mit zwei Michelin-Sternen dekoriert und laut Falstaff Restaurantguide das beste Lokal im Burgenland. Jedes Jahr zur Weihnachts(feier)zeit veranstalten die beiden ein Gastspiel in Wien, heuer den »Discokobel« im Volksgarten Pavillon.
Falstaff: Der »Discokobel« ist Montag bis Samstag offen – haben Sie da überhaupt Zeit, die Hauptstadt kulinarisch zu genießen?
Alain Weissgerber Nicht viel. Wir kommen ja selten vor zwei, drei Uhr in der Früh nach Hause, am nächsten Tag stehen wir auf, machen ein bissl Sport, und dann geht’s wieder los. Aber hin und wieder geht sich schon was aus. Das »Fabios« zum Beispiel, das liegt genau zwischen unserer heurigen Location und unserer Wohnung im ersten Bezirk. Und, ganz wichtig, es hat den ganzen Tag Küche, da kriegen wir auch um drei am Nachmittag was, bevor es losgeht.
Was essen Sie denn dort am liebsten?
Alain Weissgerber: Die Kalbsleber! Die nehm ich fast immer. Sie wird alla Veneziana zubereitet, mit viel Zwiebeln und Püree, sehr fein!
Barbara Eselböck: Ich freue mich schon riesig aufs »Karma Food«. Vegan und indisch, das liebe ich!
Und wenn Sie nach dem »Discokobel« nach Hause kommen? Gibt’s da noch was zu essen?
Höchstens am Würstelstand am Hohen Markt. Käsekrainer und Bier.
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