Bachls Restaurant der Woche: »Die Weinbank«
Die zwei »verwobenen« Herren Fuchs und Zach feiern eine Dekade »Weinbank«.
Im Oktober feierten Gerhard Fuchs und Christian Zach zehn Jahre Gemeinsamkeit und nennen es »die Geschichte zweier Verwobener«. Fuchs lernte einst bei ganz Großen der Kulinarik – Rudolf Kellner im »Altwienerhof« und Carlo Wolf im »Tanglberg«. Zach startete seine Sommelier-Karriere im »Korso« bei Reinhard Gerer. 2014 sperrten die zwei in einer Liegenschaft von Manfred Tement ihre »Weinbank« auf – schon immer zweigleisig angelegt. Links das Wirtshaus, wo man mit Krebsrahmsuppe und Kalbsrahmbeuschel eh schon grandios speist. Und rechter Hand gibt’s an vier Tischen eines der allerbesten Essen der Nation. Von den elf Gängen aus Fuchs’ überschaubarer Küche seien hier nur Höhepunkte genannt.
Etwa »Die Makrele, Paradeiser aus Straden«. Prädikat »perfekt«. Geflämmtes Fischfilet in Paradeiser-Essenz mit Paradeiser-Oliven-Marmelade, Basilikum, Fenchelöl, Backerbsen. Das würzige Fleisch der Makrele ist geradezu umwoben von spätsommerlichen Aromen. Besser geht nicht. Oder lauwarm geräucherter Stör von der Familie Schlein, Sauerkraut-Beurre blanc, Nussbutterpüree, Kohlrabi und Grüll-Kaviar. Die dezente Säure der Sauce hebt den Geschmack des noblen Fischs, ohne vorlaut zu sein. Schon immer war Fuchs einer der wenigen seines Fachs, die stets Geflügel auf der Karte hatten – siehe rosa Brust und konfierte Keule vom Riegersburger Perlhuhn in (fast ausgestorbener) Sauce Salmi, Haferwurzeln der Tement-Lage Zieregg und Kürbis-Kren-Gnocchi. Und ganz zum Schluss macht Zach als Draufgabe noch Crêpe Suzette vom Wagen. In Sachen Wein vertraut man entweder auf seine Begleitung, darunter allerlei Rares aus der Naturwein-Szene. Oder wird garantiert fündig in der Karte mit 4100 Positionen
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Österreich
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