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Dem Salz im Baguette geht es jetzt an den Kragen.

Dem Salz im Baguette geht es jetzt an den Kragen.
© Elena_E/Shutterstock

Baguette wechsle dich: Das ändert sich jetzt bei der Baguette-Rezeptur

Kulinarik
Gebäck & Brot

Beim traditionellen französischen Brot steht eine große Veränderung an.

Das Baguette ist auch außerhalb Frankreichs bekannt ist für viele Genießer:innen der ideale Begleiter für viele Mahlzeiten. Das beinahe schon ikonische Brot zeichnet sich für viele vor allem durch seine knackige Kruste und die charakteristische Form aus. Traditionell umfasst die Rezeptur Mehl, Hefe, Wasser und eine Prise Salz, um das ganze abzurunden doch wie nun bekannt wurde, hat Frankreich diese aus Sicherheitsgründen abgeändert.

»Übertriebenen Konsum« einschränken

Wie der französische Bäckereiverband mitteilt, ist das Baguette nicht allein betroffen von der Änderung. Denn konkret soll in Frankreich der Salzgehalt in Weißbrot von 1,5 auf 1,4 Gramm reduziert werden. Diese Maßnahme soll in erster Linie dem Konsum von übertriebenen Mengen Salz und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken entgegenwirken.

Die Reduktion des Gewürzes in dem Brot, wird als erster Schritt im Vorgehen gegen den übermäßigen Salzkonsum betrachtet. Medienberichten zufolge plant Frankreich in späterer Folge die weitere Reduktion in der Ernährung, um Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herzkreislaufprobleme zu verringern.

Die Mischung macht's

Bedeutet das das Ende des Baguettes wie man es bisher gekannt und geliebt hat? Zwar unwahrscheinlich aber für die Franzosen trotzdem ein Schreckensszenario. Denn das Salz hat nicht nur Auswirkungen auf den Geschmack, sondern auch auf die Beschaffenheit des Teiges, die Farbe, das Volumen, die Haltbarkeit und auch die Kruste des Brotes.


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Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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