Der Guide zum guten Geschmack
Zehn Jahre Slow Food Kärnten: eine Bewegung, die aus Haltung wächst. Der Slow Food Kärnten Guide 2026/27 zeigt, wo echter Genuss zu Hause ist, vom Michelin-prämierten Spitzenrestaurant bis zur urigen Almhütte.
Was vor zehn Jahren als mutige Idee in den Köpfen einiger engagierter Köch:innen, Produzent:innen sowie Gastgeber:innen zu reifen begann, ist heute eine der stärksten kulinarischen Bewegungen Österreichs. Mehr als 3.000 Menschen in Kärnten teilen eine Haltung: Echter Genuss braucht Herkunft, Handwerk und Herz.
Zehn Jahre Slow-Food-Engagement hinterlassen eine beeindruckende Bilanz. Drei Slow-Food-Travel-Regionen mit über 100 buchbaren Erlebnissen, 13 Slow-Food-Villages und sechs Slow-Food-Presidi zeichnen ein Bild, das so bunt und vielfältig ist wie die Landschaft zwischen Weissensee und Lavanttal. Die Presidi, also jene besonders schützenswerten Lebensmittel, stehen für den Kern der Slow-Food-Philosophie: Lesachtaler Brot, der Jauntaler Had’n, Kletzenbirne oder Gailtaler Almkäse sind mehr als Produkte. Sie sind kulinarisches Erbe, das bewusst bewahrt und gleichzeitig zeitgemäß weitergeführt wird.
Der Slow Food Kärnten Guide 2026/27 ist die Schatzkarte durch dieses genussreiche Bundesland. Auf rund 200 Seiten sammelt er die besten Adressen des Landes, die eines gemeinsam haben: Sie wissen, wo echter Geschmack beginnt. Regionalität, Handwerk, Herkunft der Zutaten und gelebte Verantwortung im Umgang mit Lebensmitteln – das sind die Maßstäbe, nach denen hier bewertet wird. Kein Trend, keine Hochglanzküche um ihrer selbst willen, sondern der Blick auf das, was zählt.
Der Guide spannt dabei einen weiten Bogen. Hannes Müller, Küchenchef der Forelle am Weissensee und mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet, steht exemplarisch für das, was Slow Food in Kärnten bedeutet: konsequente Regionalität, tiefe Verbundenheit mit den Bäuer:innen, Fischern und kleinen Produzent:innen der Region und eine Berg-See-Küche, die von Aromen erzählt, die kein Supermarkt liefern kann. Auch das Restaurant Moritz in Grafenstein, ebenfalls mit dem Michelin-Stern prämiert, beweist, dass die Alpe-Adria-Kulinarik auf Weltklasseniveau spielt, wenn ehrliche Zutaten auf kreatives Handwerk treffen.
Dazwischen liegt eine Welt voller Genussorte. Landgasthöfe, in denen die Reinanke mit Rahmlinsen noch nach echter Überlieferung schmeckt. Buschenschenken, deren Hausgemachtes so gut ist wie der eigene Wein. Almhütten, die beweisen, dass echter Geschmack keine weiße Tischdecke braucht, sondern Ursprung. Der Guide erschließt alle Regionen Kärntens von West nach Ost, mit klaren Symbolen für Betriebe mit eigenem Landwirtschaftsbetrieb, Weingarten oder Hausfleischerei, sodass sich auch auf den ersten Blick das Passende finden lässt.
Wer noch tiefer eintauchen möchte, findet in den Slow-Food-Travel-Regionen mehr als 100 buchbare Erlebnisse: Käse machen, Brot backen, Kräuter verarbeiten, Bier brauen. Und wer bei einem Slow-Food-Gastgeber übernachtet, lebt die Philosophie nicht nur am Teller, sondern vom ersten Morgenerwachen bis zum letzten Glas am Abend. Das ist Slow-Food-Travel, wie es Kärnten erfunden hat. Buchstäblich, denn hier entstand die erste Slow-Food-Travel-Region der Welt.
SLOW FOOD GUIDE
Für Falstaff-Leser:innen: Die ersten 50 Guide-Bestellungen unter [email protected] mit dem Kennwort »Falstaff« sind kostenlos! Zudem kann der Slow Food Guide 2026/27 um € 7,– bestellt oder hier digital gelesen werden.
© Foto beigestelltWeitere Informationen finden Sie online unter kaernten.at/kulinarik.