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© Falstaff/Miriam Al Kafur

Grey Kaffee expandiert: Pop-up am Alsergrund als Test für neuen Standort

Wien
Café
Kaffee
Pop-up

Mit einem temporären Pop-up in der Schwarzspanierstraße testet »Grey Kaffee«-Inhaber Dominic Geistberger bereits den nächsten möglichen Standort.

An einem Mittwochvormittag herrscht reges Treiben im »Grey Kaffee« in der Kalvarienberggasse. Die acht Sitzplätze sind alle besetzt, an der Bar warten einige Leute darauf, sich einen Coffee-to-go aus der La-Marzocco-Maschine zu holen – gemeinsam mit einem Cornetto, dem italienischen Bruder des Croissants, ihrer Wahl. Hinter der Bar steht Inhaber Dominic Geistberger und arbeitet im Takt mit seinem Team.

Nachdem das Café in der Pilgramgasse im fünften Wiener Gemeindebezirk geschlossen hat, wagt er sich an ein neues Projekt. »Wir machen ein auf zwei bis drei Monate begrenztes Pop-up in der Schwarzspanierstraße. Dort gibt es alles, was es in den anderen Grey-Filialen auch gibt: guten Kaffee und Cornetti«, erklärt Geistberger im Gespräch mit Falstaff. Das Lokal in Margareten sei zu groß gewesen, die Leute würden das »Grey Kaffee« hauptsächlich für einen kurzen Kaffee besuchen. Weshalb er sich dazu entschieden hat, es wieder zu schließen. Ganz nach dem Motto, »Schuster bleib bei deinen Leisten«, resümiert Geistberger, findet aber, dass die Erfahrung sehr lehrreich gewesen sei.

© Kristina Mitrovic

Das Pop-up findet im »El Reno Grill« in der Schwarzspanierstraße 15 statt. »Die zwei Betreiber machen sehr gute Burger. Da sie weder Kaffee noch Süßes im Angebot haben, sind sie auf mich zugekommen«, erklärt der Barista das Zustandekommen der Zusammenarbeit.

Expansionspläne

Am Montag, den 16. Februar geht es los. Geistberger will bei dem temporären Pop-up dem »Konzept treu bleiben.« Ganz ohne Hintergedanken ist es trotzdem nicht: Geistberger ist aktuell auf der Suche nach einem weiteren Standort für sein »Grey Kaffee« und auf diese Art möchte er die Gegend und die potenzielle Kundschaft kennenlernen: »Es ist eine andere Zielgruppe als in Hernals. Durch die Uni-Nähe gibt es viele Studierende und natürlich auch viele Büros.« Im Frühling möchte er verkünden, wo genau der neue fixe Standort sein soll.

Bekannt wurde das »Grey Kaffee« für seine Pistaziencornetti, mit denen er vor ein paar Jahren viral ging. Mittlerweile gibt es diese auch in einer veganen Variante, seit kurzem gibt es auch eine hausgemachte Crema-Füllung. Besonders Kinder bestellen gerne das »grüne Cornetto.« Generell wird gerne vegan bestellt, jede »dritte Bestellung ist mittlerweile vegan.« Die verwendeten Bohnen sind eine eigene Röstung, die er sich noch als Privatperson hat mischen lassen. Etwa eine Tonne davon verbraucht er pro Jahr in seinem Café in Hernals.

In der Kalvarienberggasse geht der Alltag im Café unterdessen wie gewohnt weiter: Drei Rauchfangkehrer haben inzwischen für eine kurze Pause Platz genommen, Cornetti werden nachgeschlichtet und Geistberger, der in den vergangenen Jahren ein fixer Bestandteil des Grätzls um den Elterleinplatz geworden ist, wird von Gästen, die sich einen Kaffee holen, freudig begrüßt.

INFO

Schwarzspanierstraße 15, 1090 Wien
Montag-Freitag
09.30-16.30
greykaffee.at

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Kalvarienberggasse 32
1170 Wien
Österreich
Miriam Al Kafur
Digital Redakteurin
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