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Haselnuss, Erdbeere und Vanille sind die beliebtesten Eissorten

Zum Start in die Eissaison 2012 wurden die beliebtesten Eissorten der Österreicher gekürt. Eis des Jahres 2012 ist Mango.

Der Frühling hält Einzug und was passt zu den steigenenden Temperaturen besser als ein erfrischendes Eis. Gerade rechtzeitig fiel nun in 300 Eissalons in ganz Österreich der Startschuss in die Eissaison 2012, die ihre Kreationen bis Anfang September anbieten. »Die ÖsterreicherInnen sind Feinschmecker. Sie konsumieren pro Jahr durchschnittlich rund acht Liter pro Kopf – also etwa 64 Kugeln – das sind 21 Tüten oder Becher mit drei Kugeln - Tendenz steigend«, zeigt sich Silvio Molin-Pradel zufrieden. Der Obmann und Branchen-Sprecher in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eröffnete gemeinsam mit der Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank, die Eissaison. »Heute beginnt die 5. Jahreszeit – die Eissaison, die für die Österreicher und auch viele Touristen wohl die genussvollste Jahreszeit ist. Rund die Hälfte der heimischen Eissalons ist in Wien zu finden. Gemeinsam mit den Schanigärten tragen sie zum unverwechselbaren ›dolce vita‹ der Stadt in der warmen Jahreszeit bei«, so Jank, die zu diesem Anlass auch die Sorte Mango als Eis des Jahres 2012 präsentierte.
 
Klassiker und Exotisches

Geschmacklich bevorzugen es die heimischen Eis-Fans eher klassisch. Gemäß der jährlichen WKÖ-Umfrage zum Eissorten-Ranking stehen Haselnuss, Erdbeere, Vanille und Schokolade in der Beliebtheitsskala traditionell ganz oben. Neben den Klassikern bieten die österreichischen Speiseeiserzeuger auch eine breite Auswahl an exotischen Kompositionen an. So finden sich neben klassischem Stracciatella nun auch Abwandlungen mit Orangen- und Kaffeestückchen. Die auf Prosecco basierenden Eissorten mit Früchten sind eine köstliche Erfrischung für erwachsene Feinschmecker. Stark im Kommen sind auch exotische Eiskompositionen, wie Safran-Honig, Grüner Tee, Mango-Kardamom und Ingwer-Schokolade. »Gerade bei diesen Geschmacksrichtungen wird deutlich, wie viel handwerkliche Kompetenz und Kreativität der Beruf des Eismachers erfordert«, meint Molin-Pradel.

Handwerklich erzeugt
Seit vergangener Saison gibt es auch ein sichtbares Kennzeichen für die Qualität eines Eissalons. Eine eigens entworfene Eis-Fahne kennzeichnet Betriebe mit handwerklich hergestelltem Speiseeis: »Mit dieser Qualitätsoffensive bieten wir unseren Kunden Transparenz und holen die Betriebe, die täglich frisch und handwerklich erzeugtes Speiseeis - vielfach aus regionalen Produkten – verkaufen, vor den Vorhang«, so Molin Pradel abschließend.

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Marion Topitschnig
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