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Backen ohne Ei: So gelingen Kekse, Kuchen & Co. auch ohne Eier

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Wer denkt, ohne Eier könne kein Kuchen gelingen, wird schnell eines Besseren belehrt. Hier kommen die besten Tricks, wie Sie Eier beim Backen ganz einfach ersetzen – ob für vegane Rezepte, spontane Backgelüste oder einfach, weil Sie wissen möchten, wie vielseitig Backen sein kann.

Es ist Sonntagnachmittag, der Duft von frisch gebackenen Keksen schwebt Ihnen schon förmlich in der Nase – doch beim Blick in den Kühlschrank stellt sich heraus: kein einziges Ei weit und breit. Oder vielleicht verzichten Sie bewusst auf tierische Produkte und fragen sich, ob Backen ohne Ei überhaupt funktionieren kann? Die gute Nachricht: Es funktioniert – und zwar erstaunlich gut.

Eier sind beim Backen in erster Linie Bindemittel und Feuchtigkeitsspender. Sie halten Teige zusammen, sorgen für Volumen und geben Kuchen ihre saftige Struktur. Doch genau diese Funktionen lassen sich mit einfachen Zutaten ersetzen, die fast jeder sowieso zu Hause hat. Und oft sind die Ergebnisse nicht nur gleichwertig, sondern bringen sogar ganz neue Geschmacksnuancen ins Spiel.

Apfelmus ist zum Beispiel ein kleiner Geheimtipp: Drei Esslöffel ersetzen ein Ei und machen Muffins wunderbar saftig. Auch eine halbe zerdrückte Banane funktioniert großartig – sie verleiht Gebäck eine natürliche Süße und eine zarte Konsistenz. Für Kekse oder Brote greifen viele Hobbybäcker zu Leinsamen oder Chiasamen: einfach mit etwas Wasser quellen lassen, und schon entsteht ein gelartiger Ersatz, der Teige bindet.

Etwas ausgefallener, aber sehr effektiv ist Seidentofu – ideal für cremige Cheesecakes oder dichte Rührkuchen. Wer es leichter mag, kann auch Sojajoghurt oder andere pflanzliche Joghurtsorten verwenden; sie sorgen für eine feine Textur und binden gleichzeitig gut. Selbst Essig und Natron ergeben in Kombination eine tolle Alternative, besonders für fluffige Kuchen und Cupcakes, da sie beim Backen Kohlensäure freisetzen und den Teig auflockern.

Natürlich lohnt es sich, ein bisschen zu experimentieren. Je nach Rezept kann der passende Ei-Ersatz variieren: Kekse profitieren von Leinsamen-Gel, Kuchen lieben Apfelmus oder Joghurt. Wichtig ist nur, die Flüssigkeitsmenge im Auge zu behalten, denn manche Ersatzstoffe bringen zusätzliche Feuchtigkeit mit. Und ein kleiner Tipp: Eifreie Teige dürfen ruhig etwas länger im Ofen bleiben – meist reichen fünf bis zehn Minuten mehr, um das perfekte Ergebnis zu erzielen.

Also: Ofen an, Rührschüssel raus, Lieblingsrezept ausprobieren – und entdecken, wie vielseitig backen sein kann, auch ganz ohne Ei.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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