© Saskia Widmer

Elif Oskan und Markus Stöckle: Wirte des Jahres

Mit ihren Zürcher Restaurants «Gül» und «Rosi» krempelten Elif Oskan und Markus Stöckle die Zürcher Gastroszene um.

Kennengelernt haben sich Elif Oskan und Markus Stöckle während ihrer Zeit beim Londoner Starkoch Heston Blumenthal. Darauf folgte eine Zeit, in der sie mit ausgeklügelten
Pop-Up Projekten die Herzen der Zürcher im Sturm eroberten, bevor sie im letzten Jahr ihr erstes eigenes Restaurant eröffneten: Das «Rosi». Letzteres ist eine Neo-Beiz, die sich voll und ganz der Heimat Stöckles, nämlich Bayern widmet. Da steht das beste Backhendl Zürichs ebenso auf der Karte wie der beste Allgäuer Wurstsalat, raffiniert und neu interpretiert. Ausgeklügelte Beizenküche, welche die Seele berührt.

Anfang dieses Jahres folgte dann der nächste Coup. Gemeinsam mit dem Bauernschänke-Inhaber, Valentin Diem, eröffnete das Duo das «Gül» im Zürcher Kreis 4. Zentrum des gastronomischen Konzepts: Die Türkei, Heimat von Elif Oskan. Es gelang den
beiden, innerst kürzester Zeit ein Restaurant zu schaffen, das in Europa, wie das «Rosi», seinesgleichen sucht. Auch hier wird traditionelle Küche mit der eigenen Philosophie dem aktuellen Zeitgeist angepasst. Und zu dem passt unser Wirtepaar des Jahres wie kein anderes. Die Beiz lebt, wie die beiden beweisen.

Das «Rosi» und «Gül» in der Falstaff-Datenbank


Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
Chefredaktion Schweiz
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