Instagram und TikTok interpretieren Omas Wackelpudding neu
Auf Social Media feiern Jelly-Desserts das süße Revival der klassischen Götterspeise. Simpel gemacht, sorgen sie – nicht nur in den Feeds – für einen Wow-Effekt.
Gelatine – da denken viele zuerst an Omas Puddingklassiker oder an Götterspeise in leuchtendem Rot oder Grün. Lange Zeit galt sie als Zutat aus alten Rezeptbüchern – verständlich, schließlich begleitet sie die Küche seit Generationen. Doch was passiert, wenn man sie neu denkt? Der Wackelpudding erobert gerade die Social-Media-Feeds: in Form von Jelly-Desserts. Mit ihren leuchtenden Farben und raffinierten Präsentationen holen sie die altbekannte Küchenzutat ins Jetzt – frisch, verspielt und absolut im Trend.
Diese bunten Kreationen bestehen aus mehreren Schichten und sind derzeit auf den Plattformen Instagram und TikTok kaum zu übersehen. Die Basis ist simpel: in Wasser aufgelöste Gelatine und Milch werden abwechselnd übereinander geschichtet. Anders als die aufwändigen Pretty Desserts von Cédric Grolet erfordern die Gelatine-Desserts kein besonderes Patisserie-Können. Sie entstehen, indem Gelatine in Wasser aufgelöst und mit etwas Zucker sowie Milch vermischt wird. Oft wird die Mischung zusätzlich mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Die verschiedenen farbigen Gelatine-Schichten werden nacheinander gegossen und gekühlt, sodass Schritt für Schritt die bunten, klar definierten Schichtdesserts entstehen.
Präzise und kreativ
Jede Schicht ist klar definiert und wirkt dadurch wie ein kleines Kunstwerk für sich – genau diese Kombination aus Optik und Kreativität macht sie ideal für Instagram, TikTok und Co., da sie die visuelle Wahrnehmung der User:innen gezielt anspricht. Ursprünglich stammen diese Schichtdesserts aus der asiatischen Küche, wo Gelatine- und Agar-Agar-Desserts schon lange als farbenfrohe Desserts beliebt sind. Nicht zuletzt sorgt der Trendfaktor auf Social Media dafür, dass die Desserts immer wieder neu interpretiert und viral geteilt werden.