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Jetzt auch in Wien: Pizza Hawaii für 100 Euro

Pizza
Wien

Eine britische Pizzeria machte es vor, nun zieht Wien nach: Die Pizzeria »Casolaro Bros 2.0« verlangt satte 100 Euro für eine Pizza Hawaii.

Die ewige Debatte um Ananas auf Pizza geht in die nächste Runde: In Wien verlangen die Betreiber der Pizzeria »Casolaro Bros 2.0« satte 100 Euro für eine Pizza Hawaii. Der Grund? Nicht etwa exklusive Zutaten oder ein handgekneteter Teig mit jahrzehntelanger Reifung – sondern ein symbolisches »Schmerzensgeld« für die italienischen Pizzabäcker, die sich nur unter Protest dazu bereit erklären, diese »respektlose Kreation« zuzubereiten.

Die Idee ist jedoch keineswegs neu. Erst vor wenigen Wochen sorgte eine britische Pizzeria für Aufsehen, als sie eine Pizza Hawaii für über 100 Euro auf die Karte setzte – mit der unmissverständlichen Botschaft, dass der Besitzer die Kombination aus Ananas und Pizza verabscheue (Falstaff berichtete). Doch nicht nur in Wien und Großbritannien sorgt das Thema für erhitzte Gemüter. Auch in Italien bleibt die Pizza Hawaii ein Dauerstreitpunkt. Während traditionelle Pizzaiolos die fruchtige Zutat als Sakrileg betrachten, zeigen sich andere experimentierfreudiger. Selbst Gino Sorbillo, einer der bekanntesten Pizza-Meister Neapels, hat sich bereits an eine Variante mit Ananas gewagt.

Ob in Wien tatsächlich schon jemand bereit war, 100 Euro für eine Pizza Hawaii zu zahlen, ist nicht bekannt. Doch am Ende bleibt eine Frage bestehen: Ist das ein genialer Marketing-Gag oder ein verzweifelter Versuch, die Ananas-Fraktion in die Schranken zu weisen? Eines ist sicher: Die Debatte um die Pizza Hawaii wird wohl nie ein Ende finden.


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Redaktion
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